Neue Infotafeln für Apfelsorten im Templiner Schaugarten
Neue Infotafeln für Apfelsorten im Templiner Schaugarten

Im Templiner Sortenschaugarten in der Kurmeile wurden neue Informationstafeln aufgestellt. Die alten Tafeln aus dem Jahr 2005 waren inhaltlich und optisch veraltet, wie Heide Wonitzki vom NABU Regionalverband Templin erklärte. Die neuen Tafeln sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem NABU und der Stadt Templin.

Der NABU beauftragte ein Grafikbüro mit der Gestaltung, während die Stadt die Herstellung und Aufstellung der Schilder durch die Firma Rieck übernahm. Der Schaugarten entstand 2005 als Kooperationsprojekt zwischen Naturpark Uckermärkische Seen, Stadt Templin, NaturTherme und NABU, gefördert mit LEADER-Mitteln. Später kamen Birnbäume hinzu. Heute ist das Areal eine ökologisch wertvolle Streuobstwiese mit über 100 Apfel- und 30 Birnensorten.

Im vergangenen Jahr leistete der NABU rund 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit und investierte etwa 12.000 Euro in das Projekt. Dazu gehören die Kontrolle der Baumschilder, die Vorbereitung von Arbeitseinsätzen mit der Oberschule und die Baumpflege mit dem Fachbetrieb UMBIO aus Grünheide.

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Baumpatenschaften sind für einen Jahresbeitrag von 25 Euro möglich. Die Paten erhalten ein Schild mit ihrem Namen am Baum. Ursprünglich kamen die Paten aus der Region, inzwischen nehmen auch Berliner teil, die Patenschaften verschenken. Die Paten bekommen jährlich einen Informationsbrief und eine Einladung zum Streuobsttag, wo sie ihren Patensaft abholen können.

Aktuell gibt es Zuwachs: Die NaturTherme Templin finanzierte vier neue Bäume als Ersatz für gefällte Bäume auf ihrem Parkplatz. Insgesamt werden 144 Bäume neu gepflanzt, 40 davon im Sortenschaugarten. Für Neuanpflanzungen gilt: Drei Bäume pro Sorte. Interessierte können sich auf nabu-templin.de oder bei Heide Wonitzki (0162 3487718) informieren.

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