Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wartet noch immer auf die Ausgleichszahlung des Kulturministeriums, mit der ein Pflichteintritt für den Park Sanssouci abgewendet werden konnte. Dies berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf Stiftungsangaben. Die Zahlung war im Zuge der Aufkündigung des Pflegebeitrags durch die Stadt Potsdam zugesagt worden.
Hintergrund des Streits um den Parkeintritt
Die Stadt Potsdam hatte ihren jährlichen Pflegebeitrag für den Park Sanssouci gekündigt, was die Schlösserstiftung dazu veranlasste, über einen Eintrittspreis nachzudenken. Um dies zu verhindern, sprang das Brandenburger Kulturministerium ein und versprach eine Ausgleichszahlung. Doch für das Jahr 2026 ist das Geld noch nicht bei der Stiftung angekommen, wie Stiftssprecher Klaus D. Grote bestätigte.
Finanzielle Lücke bleibt bestehen
Die Stiftung benötigt die Mittel, um die laufenden Kosten für die Pflege und Instandhaltung des Parks zu decken. Ohne die Zahlung droht eine Finanzierungslücke. Das Kulturministerium habe die Zahlung zwar angekündigt, aber noch nicht überwiesen, so Grote. Man sei zuversichtlich, dass die Summe noch rechtzeitig eingeht, aber der genaue Zeitpunkt sei unklar.
Auswirkungen auf Besucher und Parkpflege
Sollte die Ausgleichszahlung ausbleiben, müsste die Stiftung erneut über einen Eintrittspreis diskutieren. Dies würde Besucher des berühmten Parks Sanssouci betreffen, der jährlich Hunderttausende Touristen anzieht. Die Stiftung betont, dass sie den kostenlosen Zugang erhalten möchte, aber auf verlässliche Finanzierung angewiesen ist.



