Der Waldbrand in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ist unter Kontrolle. Nach Angaben des Lagezentrums des Innenministeriums hat sich das Feuer in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. „Wir sind auf einem guten Weg. Das Feuer hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet und könnte noch heute gelöscht werden“, hieß es am Morgen. Der am Morgen einsetzende Regen soll die mehr als 200 Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten zusätzlich unterstützen.
Feuerausbreitung und Löscharbeiten
Das Feuer hatte sich am Samstagnachmittag entwickelt und sich aufgrund der hohen Temperaturen von rund 40 Grad schnell ausgebreitet. Die Einsatzkräfte kämpften unter schweißtreibenden Bedingungen gegen die Flammen. Zwei Löschhubschrauber waren im Einsatz, um die Glutnester aus der Luft zu bekämpfen. Erst vor einem Jahr hatte es in der Gohrischheide den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben.
Herausforderungen durch Altmunition
Die Gohrischheide gilt wegen der im Boden liegenden Altmunition als besonders schwierig für Löscharbeiten. Das Naturschutzgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz kann von Feuerwehrkräften aufgrund der Explosionsgefahr nicht betreten werden. Dies erschwert die Brandbekämpfung erheblich, da die Einsatzkräfte die Glutnester nur aus sicherer Entfernung oder aus der Luft löschen können.
Entwarnung und weitere Maßnahmen
Trotz der schwierigen Bedingungen gibt es nun Entwarnung: Das Feuer ist unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte bleiben jedoch weiterhin vor Ort, um letzte Glutnester zu löschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Regen könnte die Arbeiten erheblich erleichtern und eine vollständige Löschung noch heute ermöglichen.



