Ab Montag, dem 27. Juli, beginnen die Abrissarbeiten an den verbliebenen Rampenbauwerken der Wuhlheide-Brücke in Treptow-Köpenick. Dies teilte die Senatsverkehrsverwaltung am Freitag mit. Die Brücke selbst war bereits im Mai und Juni 2025 abgerissen worden, nachdem sie aufgrund von Einsturzgefahr gesperrt worden war. Nun werden auch die Rampen entfernt, die seitdem als letzte Überreste an das Bauwerk erinnerten.
Hintergrund des Abrisses
Die Wuhlheide-Brücke, ein neunfeldriges Spannbetonbauwerk aus dem Jahr 1989, war 243 Meter lang und neun Meter breit. Am 30. April 2025 wurde sie plötzlich gesperrt, nachdem Kontrollen fortgeschrittene Tragwerksschäden festgestellt hatten. Die Standsicherheit war durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, umgangssprachlich Betonkrebs, beeinträchtigt. Ursprünglich war ein Neubau geplant, doch dieser wurde nicht weiterverfolgt.
Details zu den Bauarbeiten
Im Zuge des Rampenabrisses werden auch Anpassungen an der Verkehrsanlage vorgenommen. „In diesem Zusammenhang erfolgen auch Anpassungen an der Verkehrsanlage. Im Bereich der Rampenbauwerke werden nach dem Abbruch durchgängige Mittelstreifen hergestellt, und die vorhandene Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee wird verlängert“, erklärte die Behörde. Ein Kreisverkehr oder eine Verlängerung der Straßenbahn zwischen FEZ-Berlin und Blockdammweg, wie von Bezirkspolitikern gefordert, wird es nicht geben.
Verkehrseinschränkungen und Dauer
Während der Bauarbeiten bleiben die Fuß- und Radwege weitestgehend erhalten. Der Autoverkehr wird in der Rummelsburger Straße und in der Straße An der Wuhlheide auf maximal eine Spur je Fahrtrichtung eingeschränkt. Eine großräumige Umleitungsstrecke ist nicht erforderlich. Die Arbeiten sollen vier Monate dauern.
Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) betonte: „Berlin zeigt erneut, dass gute Infrastruktur hohe Priorität hat: Nachdem der Abriss der Brücke An der Wuhlheide binnen kürzester Zeit erfolgt ist, werden nun die Rampen abgebrochen.“ Sie fügte hinzu: „Wir achten dabei stets darauf, dass die Arbeiten mit größtmöglicher Rücksichtnahme hinsichtlich Verkehrseinschränkungen und Lärmbelastungen erfolgen.“
Ausblick
Nach dem Abriss der Rampen sollen durchgängige Mittelstreifen hergestellt werden. Die Senatsverkehrsverwaltung erwartet, dass sich die Verkehrssituation nachhaltig verbessern wird. Weitere Themen aus Treptow-Köpenick betreffen unter anderem das FEZ-Berlin, die Merian-Schule und das Hotel Müggelseeperle.



