Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin steht kurz vor dem Abschluss
Die umfassende Sanierung der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin neigt sich dem Ende zu. Ab dem 14. Juni 2025 soll der Zugverkehr auf der gesamten Strecke wieder durchgängig möglich sein, wie die Deutsche Bahn bekannt gab. Reisende im Nahverkehr können dann wieder den regulären Fahrplan nutzen.
Leichte Verzögerungen im Fernverkehr bis Ende Juni
Für den Fernverkehr, insbesondere ICE- und andere Schnellzüge, müssen Fahrgäste jedoch noch bis zum 30. Juni mit geringfügigen Zeitverlusten rechnen. Die Deutsche Bahn erklärte, dass die Züge aufgrund letzter Abnahmen der neuen Signal- und Stellwerkstechnik zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau sowie notwendiger Belastungs- und Abnahmefahrten fünf bis zehn Minuten länger unterwegs sein werden. „Es verkehren alle geplanten Züge in voller Kapazität“, betonte ein Bahnsprecher gegenüber dem „Tagesspiegel“.
Wichtige Pendlerstrecke mit hohem Verkehrsaufkommen
Die 280 Kilometer lange Verbindung durchquert fünf Bundesländer und zählt zu den bedeutendsten Pendlerstrecken Deutschlands. Täglich nutzen rund 30.000 Fahrgäste im Fernverkehr die Strecke, insgesamt verkehren 470 Züge pro Tag. Die Generalsanierung begann im August 2024 und führte zu einer Vollsperrung. Ursprünglich war die Wiedereröffnung für den 1. Mai 2025 geplant, doch anhaltender Frost im Frühjahr verzögerte die Arbeiten erheblich. Seit dem 15. Mai ist der Abschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land/Schwerin bereits wieder befahrbar.
Mit dem Abschluss der Sanierung wird die Strecke moderner und zuverlässiger, was für Pendler und Fernreisende gleichermaßen eine Verbesserung darstellt.



