Security-Mitarbeiter bei 120 km/h aus Regionalbahn gestürzt – Zeuge berichtet
Security-Mitarbeiter bei 120 km/h aus Zug gestürzt

Ein Security-Mitarbeiter ist am Freitagabend nach einem Gerangel mit einem Fahrgast aus der fahrenden Regionalbahn 44 von Offenburg nach Karlsruhe gestürzt – bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h. Das Opfer schwebt nach Angaben der Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Ein 36-jähriger Tatverdächtiger wurde vorübergehend festgenommen, jedoch nach der Sichtung eines Überwachungsvideos vom Haftrichter wieder auf freien Fuß gesetzt.

Zeuge schildert dramatische Szenen im Zug

Ein Zeuge, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Abteil befand, schilderte gegenüber BILD erstmals ausführlich, was sich abspielte. „Plötzlich gab es laute Stimmen, dann ein Gerangel. Ich sah, wie der Security-Mann gegen die Tür gedrückt wurde. Dann sah ich nur noch seine Beine, die aus dem Zug ragten“, berichtete der Zeuge. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:29 Uhr.

Hintergründe des Streits

Nach Angaben der Bundespolizei war der Security-Mitarbeiter im Rahmen seiner Tätigkeit im Zug unterwegs, als es zu einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast kam. Der genaue Auslöser des Streits ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. Der 36-jährige Tatverdächtige wurde nach der vorläufigen Festnahme wieder entlassen, da das Überwachungsvideo aus dem Zug nach Einschätzung des Haftrichters keine ausreichende Grundlage für einen Haftbefehl bot.

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Opfer außer Lebensgefahr

Der gestürzte Security-Mitarbeiter erlitt schwere Verletzungen, befand sich aber nach Angaben der behandelnden Ärzte nie in akuter Lebensgefahr. Sein Zustand habe sich stabilisiert. Die Bundespolizei sucht weiterhin nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Die Regionalbahn 44 war für mehrere Stunden gesperrt, was zu erheblichen Verspätungen im Nahverkehr führte.

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