Herzliches Dankeschön nach tragischem Notfall: Prenzlauerin würdigt spontane Helfer
Für Gitta Merkel (84) aus Prenzlau ist der Verlust ihres Ehemannes Walter unsagbar schmerzvoll. Dennoch ist es ihr trotz der schweren Zeit ein tiefes Herzensanliegen, öffentlich Danke zu sagen. Am 10. Februar 2026 begann der Tag für das ältere Paar noch völlig normal. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten sie sich Hand in Hand auf den Weg zu einem Arzttermin, wie sie es aus dem Stadtbild gewohnt waren.
Plötzlicher medizinischer Notfall auf der Schwedter Straße
Zu Fuß waren sie gerade in der Schwedter Straße (B198) unterwegs, als Walter Merkel (86) plötzlich ohne jedes Vorzeichen zusammenbrach. Er konnte kein Wort mehr sprechen. Der Notfall ereignete sich in Höhe des AWO-Seniorenzentrums Dr. Margarete Blank. Sofort waren Menschen zur Stelle, um zu helfen.
Überrascht von großer Hilfsbereitschaft
Dass sofort wildfremde Passanten, Mitarbeiterinnen des AWO-Seniorenzentrums und die alarmierten Rettungskräfte der URG nach ihrem Eintreffen alles daran setzten, ihren Mann zurück ins Leben zu holen, dafür möchte sich die Prenzlauerin über ihre Heimatzeitung herzlich bedanken. Dieses sei ihr trotz des überwältigenden Schmerzes über den Verlust ihres geliebten Mannes ein Herzensbedürfnis.
„Danke für die Hilfs- und Rettungsmaßnahmen aller Beteiligten sowie den tröstenden Beistand. Ich war völlig überrascht von der großen Hilfsbereitschaft mir unbekannter Personen und deren selbstlosem Einsatz. Das ist nicht immer selbstverständlich“, erklärt Gitta Merkel. Die Rettungsversuche blieben leider ohne Erfolg.
Keiner schaute gleichgültig weg
Niemand habe in diesem Moment gleichgültig weggeschaut oder sei einfach weitergegangen. Diese Empathie und Mitmenschlichkeit sei für sie ein großer Trost. Auch jetzt habe sie in diesen schweren Tagen neben Verwandten gute Bekannte und Nachbarn, die sie mit ihrer Trauer nicht allein ließen und sie mental stützten.
Die Seniorin, die vielen auch als Sängerin im Uckermärkischen Konzertchor bekannt ist, freut sich über diese Unterstützung. Ihr Mann, ebenso begeisterter Konzertbesucher, war zu DDR-Zeiten Offizier in der in Prenzlau stationierten NVA-Vermessungseinheit VE 2 und arbeitete später als Verwaltungsleiter im Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark.
Die spontane Hilfsbereitschaft in einer kritischen Situation hat bei Gitta Merkel einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zeigt, wie wichtig Solidarität in der Gemeinschaft ist.



