Viertägiger Nahverkehrsstreik im Burgenlandkreis: Schülerverkehr massiv betroffen
Viertägiger Nahverkehrsstreik im Burgenlandkreis

Viertägiger Nahverkehrsstreik im Burgenlandkreis: Schülerverkehr massiv betroffen

Im Tarifkonflikt beim kommunalen Nahverkehr im Burgenlandkreis spitzt sich die Situation dramatisch zu. Nach einem juristischen Vorgehen der Geschäftsführung der PVG Burgenlandkreis hat die Gewerkschaft Verdi ihren ursprünglichen Warnstreikplan geändert und einen neuen, viertägigen Ausstand angekündigt.

Streikverschiebung mit gravierenden Folgen

Statt wie zunächst geplant von Donnerstag bis Samstag soll nun von Dienstag, dem 24. März, bis Freitag, dem 27. März 2026 gestreikt werden. Hintergrund dieser Änderung ist ein Eilantrag der PVG gegen den geplanten Arbeitskampf, auf den Verdi zunächst mit einer Absage des laufenden Streiks reagierte. Nun folgt ein neuer Streiktermin in der kommenden Woche, der den kompletten Nahverkehr im Burgenlandkreis lahmlegen wird.

Schülerverkehr besonders hart getroffen

Für Fahrgäste hat diese Verschiebung spürbare Konsequenzen. Da der Ausstand nicht mehr über ein Wochenende gelegt werden kann, wird der Schülerverkehr voraussichtlich an vier statt wie ursprünglich geplant an zwei Tagen betroffen sein. Dies stellt insbesondere für Familien und Bildungseinrichtungen eine erhebliche Belastung dar.

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Verdi wirft PVG unnötige Eskalation vor

Die Gewerkschaft Verdi wirft der PVG vor, den Konflikt durch das gerichtliche Vorgehen unnötig eskaliert zu haben. Die Arbeitgeber hätten damit mehr Einschränkungen für die Bevölkerung verursacht, ohne Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen zu bringen, so ein Verdi-Sprecher. Bereits im Februar war es im Burgenlandkreis zu Arbeitsniederlegungen gekommen, ohne dass eine Einigung erzielt werden konnte.

Die Verkehrsgesellschaft PVG hatte den ursprünglich für Donnerstag bis Sonntag geplanten Streik vor Gericht angefochten, was nun zu dieser unerwarteten Streikverlagerung mitten in die Arbeitswoche geführt hat. Beobachter befürchten, dass die längere Streikdauer und die Ausweitung auf Schultage den Druck auf beide Verhandlungsparteien deutlich erhöhen wird.

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