Katie Leung im BBC-Interview: Warum der Harry-Potter-Star nach den Filmen abtauchte
Katie Leung, die in den weltberühmten Harry-Potter-Filmen die Rolle der Cho Chang spielte, hat sich in einem exklusiven Interview mit der BBC über ihre bewegte Karriere geäußert. Die Schauspielerin, die aktuell eine Hauptrolle in der neuen Staffel von Bridgerton übernimmt, blickt dabei offen auf die schwierige Zeit nach ihrem plötzlichen Ruhm zurück.
Der plötzliche Ruhm und seine Folgen
Ohne jegliche vorherige Schauspielerfahrung wurde Katie Leung damals aus über 4000 Bewerberinnen ausgewählt, um Cho Chang zu verkörpern – eine Entscheidung, die auf den Wunsch von Autorin Joanne K. Rowling zurückging, die ein unbekanntes Gesicht für die Rolle wollte. Doch der Erfolg der Filme brachte nicht nur Begeisterung mit sich. "Ich hatte nicht das Gefühl, den Ruhm zu verdienen", gestand Leung in dem Gespräch. Die öffentliche Aufmerksamkeit und der immense Druck, der auf ihr als Teenager lastete, setzten ihr stark zu und führten dazu, dass sie nach den Dreharbeiten zunächst von der Bildfläche verschwand.
Zweifel und persönliche Herausforderungen
Lange Zeit plagten die Schauspielerin tiefe Zweifel, ob sie den hohen Erwartungen an Folgeprojekte überhaupt gerecht werden könnte. Obwohl sie sehr dankbar für die Erfahrungen mit Harry Potter sei, habe die große Bekanntheit sie emotional überfordert. "Es war eine intensive Phase, die mich nachdenklich gemacht hat", so Leung. Ihre Rolle als Cho Chang, Harrys erste Flamme, die im dritten Band der Buchreihe eingeführt und im fünften Band von Daniel Radcliffes Charakter geküsst wird, brachte ihr weltweite Anerkennung, aber auch eine Last, die sie zunächst nicht tragen konnte.
Die Rückkehr mit Bridgerton
In diesem Jahr feiert Katie Leung, mittlerweile 38 Jahre alt, ein beeindruckendes Comeback. In der neuen Staffel von Bridgerton spielt sie Lady Araminta Gun, eine der Antagonistinnen im Shondaland-Universum. "Ich habe hart dafür gearbeitet, jetzt hier zu sein", betonte sie im Interview. Diese Rolle zeigt, dass sie heute im Reinen mit ihrer Karriere ist und die Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Ihre Erfahrungen haben sie gestärkt und zu einer reiferen Künstlerin gemacht, die nun mit neuer Energie und Selbstvertrauen vor der Kamera steht.
Das BBC-Interview offenbart somit nicht nur die persönlichen Kämpfe einer jungen Schauspielerin, sondern auch ihre beeindruckende Resilienz und den Weg zurück ins Rampenlicht.



