Moortheater-Jubiläum: Zehn Jahre geheimnisvolle Abenteuer werden zum Film
Moortheater-Jubiläum: Zehn Jahre Abenteuer als Film

Zehn Jahre Moortheater: Geheimnisvolle Abenteuer erobern die Leinwand

Moore sind seit jeher Orte voller Mysterien und faszinierender Geschichten. In Malchin hat das Moortheater diese einzigartige Atmosphäre seit einem Jahrzehnt erfolgreich auf die Bühne gebracht. Nun werden die schönsten und magischsten Momente aus dieser Zeit in einem Film festgehalten. „Wir sind das Moor“ feiert im März 2026 seine Premiere und lädt die Zuschauer auf eine besondere Reise ein.

Ein filmisches Jubiläum voller Erinnerungsschätze

Uta Berghöfer, die Initiatorin des Moortheaters, betont, dass das kleine Jubiläum eine perfekte Gelegenheit zum Rückblick bietet. „Sonst ist nach dem Theater vor dem Theater“, erklärt die Landschaftsökologin. Gemeinsam mit dem Röbeler Filmemacher Florian Seeber hat sie die gesammelten Fotos und Videoaufnahmen aus zehn Jahren durchforstet. Diese wahren Schätze bilden die Grundlage für eine einzigartige Mischung aus Dokumentation und künstlerischem Format, angereichert mit Musik und poetischen Elementen.

Die Entstehungsgeschichte des Films ist ebenso vielfältig wie die Theaterstücke selbst:

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  • Aus dem Anfangsjahr 2015 existieren lediglich Fotos, da noch keine Videoaufnahmen gemacht wurden.
  • Ab 2016 begann die Medienwerkstatt der Siegfried-Marcus-Schule mit ersten Filmaufnahmen.
  • In den Folgejahren engagierten sich weitere kreative Köpfe wie Florian Seeber, Student Moritz Mertens sowie Kameramann und Fotograf Carsten Büttner.
  • Ein spezielles Filmprojekt mit Büttner trug zusätzlich zum umfangreichen Material bei.

Die Sichtung und Bearbeitung dieser Aufnahmen erforderte viel Engagement und Feingefühl, um die Essenz des Moortheaters einzufangen.

Eine filmische Reise durch Moorlandschaften und Theaterabenteuer

Der Film „Wir sind das Moor“ bietet weit mehr als nur Aufnahmen von Aufführungen. Er gewährt intime Einblicke in die Entstehung der Stücke und präsentiert atemberaubende Bilder der Mecklenburgischen Schweiz. Zu sehen sind ikonische Orte wie die alten Torfstiche der Peene, die Große Rosin, der Kummerower See oder das Gülitzer Moor. Auch Schauplätze wie Moorbauer, Basedow, Remplin und Sommersdorf erhalten ihre filmischen Szenen.

„Der Film ist aus unterschiedlichen Momenten im Moor und beim Theater zusammengesetzt“, verrät Uta Berghöfer. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch die Moorlandschaften und zu den Abenteuern des Moortheaters, die Schülerinnen und Schüler bereits mit Stücken wie der Neuinterpretation des Märchens vom Fischer und seiner Frau oder einer Schifffahrt durchs Moor begeistert haben.

Premiere in Malchin und Ausblick auf die Zukunft

Die Premiere des Films findet am Donnerstag, den 5. März 2026, um 17 Uhr im Kino in Malchin statt. Um 19.30 Uhr folgt eine zweite Vorführung. Der Abend soll nicht nur den Film präsentieren, sondern auch Raum für Gespräche über das Moor und seine kulturelle Bedeutung bieten. Der Einlass beginnt bereits ab 16 Uhr. Karten sind über die Website www.kiekin-mv.de/kino-events erhältlich.

Direkt im Anschluss an die Filmpremiere startet das Moortheater bereits in die nächste Saison. Im März findet das erste Probenwochenende für das neue Stück statt, das Ende Juni 2026 beim Moorbauer auf die Bühne kommen wird. Damit setzt das einzigartige Kulturprojekt seine Tradition fort, die geheimnisvolle Welt der Moore lebendig werden zu lassen.

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