Hollywood-Überraschung: Amanda Seyfried als Produzentin gelistet – ohne eigenes Wissen
Im erfolgreichen Thriller »The Housemaid«, der weltweit bereits über 300 Millionen Dollar eingespielt hat, ist Amanda Seyfried nicht nur in einer Hauptrolle zu sehen. Der Abspann des Films führt die 40-jährige Schauspielerin auch als »ausführende Produzentin« auf. Doch nun stellt Seyfried klar: Sie wusste selbst nichts von diesem prestigeträchtigen Titel.
»Ich habe überhaupt nichts beigetragen« – Seyfrieds überraschende Enthüllung
In der »The Graham Norton Show« machte die Oscar-prämierte Darstellerin eine verblüffende Aussage: »Ich habe überhaupt nichts zu dem Film beigetragen«, erklärte sie offen. Seyfried betonte, sie sei ausschließlich als Schauspielerin an dem Projekt beteiligt gewesen und habe keinerlei produktionsbezogene Aufgaben übernommen.
Erst drei Wochen nach Drehbeginn sei ihr aufgefallen, dass sie in den offiziellen Unterlagen als ausführende Produzentin geführt wurde. Auf Nachfrage erhielt sie die Erklärung, ihr Agent habe diesen Titel während der Vertragsverhandlungen ausgehandelt. Ihre trockene Reaktion: »Dann sollte der Film besser ein Hit werden« – ein Wunsch, der sich mit dem enormen finanziellen Erfolg des Thrillers tatsächlich erfüllt hat.
Kritische Distanzierung von Hollywood-Praktiken
Dennoch zeigt sich Seyfried kritisch gegenüber dieser Praxis. Sie unterscheidet zwischen Schauspielern wie Margot Robbie, die als Produzenten tatsächlich kreativen Einfluss auf Filme nehmen, und solchen Titeln, die primär der Eitelkeit von Darstellern schmeicheln sollen. Die Schauspielerin distanziert sich deutlich von einer Zuschreibung, die ihrer tatsächlichen Beteiligung nicht entspricht.
»The Housemaid« basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Freida McFadden. Seyfried spielt darin die psychisch instabile Nina, die eine frisch entlassene Straftäterin, dargestellt von Sydney Sweeney, als Haushälterin einstellt. Der Film entwickelt sich zu einem intensiven Konflikt zwischen den beiden Frauen und wurde trotz hanebüchener Handlungselemente von Kritikern als unterhaltsame Thriller-Produktion bewertet.
Diese Enthüllung wirft ein Schlaglicht auf die undurchsichtigen Vertragspraktiken in Hollywood, bei denen prestigeträchtige Titel manchmal eher Verhandlungsmasse als Ausdruck tatsächlicher Verantwortung darstellen. Seyfrieds ehrliche Aussage unterstreicht die Diskrepanz zwischen offiziellen Credits und realer Beteiligung in der Filmindustrie.



