Kunsthalle Rostock präsentiert Skulpturen-Sammlung mit Tastraum und interaktiver Ausstellung
Rostocker Kunsthalle zeigt Skulpturen mit Tastraum

Kunsthalle Rostock präsentiert Skulpturen-Sammlung mit Tastraum und interaktiver Ausstellung

Die Kunsthalle Rostock verfügt über eine umfangreiche und vielfältige Sammlung, die mehr als 230 dreidimensionale Kunstwerke umfasst. Aufgrund der historischen Entwicklung des Museums liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Skulpturen aus der Zeit der DDR, die einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes darstellen.

Von historischen Bronzen bis zu zeitgenössischen Werken

Das älteste Kunstwerk in der Sammlung stammt aus dem Jahr 1908 und ist eine Bronze mit dem Titel "Falke II" des renommierten Bildhauers Gerhard Marcks (1889 bis 1981). Im Kontrast dazu steht das jüngste Werk "Naturhumanismus" des litauischen Künstlers Kestutis Svirnelis (geboren 1976), das erst im Jahr 2024 angekauft wurde. Diese zeitliche Spanne verdeutlicht die Bandbreite der Sammlung.

Kuratorin Antje Schunke hat nahezu alle Werke aus der Sammlung jetzt in den Räumlichkeiten des Schaudepots neu inszeniert und präsentiert sie unter dem Titel "Die 3. Dimension". Die Ausstellung ist bis zum 24. Mai für Besucher zugänglich und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die dreidimensionalen Kunstwerke in einem neuen Kontext zu erleben.

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Interaktive Elemente und thematische Räume

In sechs sorgfältig gestalteten Themenräumen werden die Besucher durch verschiedene Dimensionen der Skulpturenkunst geführt. "Dabei können sowohl die Kenner der Rostocker Sammlung als auch erstmalige Gäste den Bestand im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen", erklärt Luisa Loebbert von der Kunsthalle. Diese Neuinszenierung ermöglicht es, vertraute Werke mit frischen Augen zu betrachten und unbekannte Stücke zu entdecken.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist der sogenannte Tastraum, in dem Besucher zum ersten Mal Originale mit den Händen erspüren dürfen. Diese taktile Erfahrung eröffnet eine neue Dimension der Kunstrezeption und macht die Werke für ein breiteres Publikum zugänglich. Zudem gibt es eine interaktive Umfrage in der Ausstellung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob es einen männlichen oder weiblichen Blick auf Kunst gibt. Diese partizipativen Elemente fördern den Dialog und die Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken.

Praktische Informationen zur Ausstellung

Die interaktive und partizipative Schau ist bis zum 24. Mai im Schaudepot der Kunsthalle Rostock zu sehen. Die Öffnungszeiten sind:

  • Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr
  • Montags geschlossen

Die Ausstellung befindet sich in der Hamburger Straße 40 in Rostock und bietet damit eine zentrale Lage für Kunstinteressierte. Diese Neupräsentation der Sammlung unterstreicht das Engagement der Kunsthalle Rostock, ihre Bestände innovativ und publikumsnah zu präsentieren und die dreidimensionale Kunst in den Fokus zu rücken.

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