Matthias Schweighöfer enthüllt Details zur ARD-Thriller-Serie 'Vanished'
Der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer gibt exklusive Einblicke in seine Mitwirkung an der neuen ARD-Miniserie "Vanished - Vertraust du ihm". In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht der 45-Jährige über die Entstehung der Zusammenarbeit, die besondere Atmosphäre am Set und die tiefgründigen Themen der Serie.
Internationaler Cast und düstere Handlung
Schweighöfer teilt sich die Leinwand mit einem prominenten internationalen Ensemble. An seiner Seite agieren Kaley Cuoco, weltbekannt durch ihre Rolle als Penny in "The Big Bang Theory", sowie Sam Claflin aus "Die Tribute von Panem" und "Peaky Blinders". Die vierteilige Miniserie, eine Koproduktion der ARD Degeto, startete am 13. März in der ARD-Mediathek und wird am 21. und 23. März im linearen Fernsehen ausgestrahlt.
Die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung, als ein romantischer Kurztrip in Frankreich in einem rätselhaften Verschwinden endet. Archäologin Alice, gespielt von Kaley Cuoco, sieht sich mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Freundes Tom (Sam Claflin) in einem fahrenden Zug konfrontiert. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche und stößt dabei auf Toms besten Freund und Chef Alex, dargestellt von Matthias Schweighöfer.
Von der Liebesgeschichte zum packenden Thriller
Was zunächst wie eine einfache Liebesgeschichte erscheint, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Thriller mit vielen Wendungen. Alice entdeckt, dass Tom ein Doppelleben führte, und mit Hilfe der Journalistin Hélène (Karin Viard) dringt sie in die undurchsichtige Welt des Menschenhandels und der organisierten Kriminalität vor. "Die Serie stellt die Frage, wer sich für die dunkle oder die helle Seite entscheidet", erklärt Schweighöfer die zentrale Thematik.
Der Schauspieler wurde durch einen Produzenten der Serie kontaktiert, der ihn fragte: "Hast du Bock mitzumachen? Das ist eine interessante Rolle, lies mal durch." Der hochkarätige Cast und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur überzeugten ihn schließlich. Besonders reizte ihn der "Twist" seiner Rolle, denn im Laufe der Serie stellt sich heraus, dass nicht nur Tom, sondern auch Alex und Hélène Geheimnisse vor Alice haben.
Freundschaftliche Chemie am Set in Marseille
Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Marseille statt, was Schweighöfer sehr genoss. "Marseille als Drehort war auch toll", berichtet er, fügt aber lachend hinzu: "Wir sind viel gerannt." Die Stimmung am Set beschreibt er als ausgesprochen positiv. "Kaley ist einfach wirklich sehr lustig, wir hatten großen Spaß zusammen", schwärmt er von seiner Co-Star. Auch mit Sam Claflin verstand er sich ausgezeichnet.
Aus der professionellen Zusammenarbeit entwickelte sich sogar eine echte Freundschaft. "Kaley und ich, wir haben uns wirklich befreundet, so richtig angefreundet", verrät Schweighöfer. Über Cuocos berühmte Rolle in "The Big Bang Theory" habe er jedoch diskret geschwiegen: "Ich habe sie dann damit in Ruhe gelassen. Wenn ich jetzt noch kommen würde mit 'Hey, Penny!' - ich glaube, dann hätte sie mir den Kopf abgerissen."
Weitere Projekte in Planung
Matthias Schweighöfer blickt bereits auf neue Herausforderungen. Direkt nach "Vanished" stand er für den Film "Play Dead" vor der Kamera, produziert von Sam Raimi und mit Noah Jupe in einer Hauptrolle. "Wir wissen noch nicht, ob es Kino wird oder gestreamt, aber es wird ein großer Film", ist er überzeugt.
Darüber hinaus wird der vielseitige Künstler in diesem Jahr erneut hinter der Kamera stehen. Ende des Sommers beginnen die Dreharbeiten zu einem Regieprojekt, das Schweighöfer derzeit vorbereitet. Die Miniserie "Vanished" mit ihren vier spannungsgeladenen Folgen à 45 Minuten ist ab sofort in der ARD-Mediathek verfügbar und verspricht den Zuschauern einen fesselnden Thriller mit internationalem Flair.



