Tatort-Dreharbeiten auf der Münchner Sicherheitskonferenz: Spannung garantiert
Bei einer hochkarätigen Veranstaltung der besonderen Art entsteht aktuell ein neuer Krimi für die beliebte Fernsehreihe. Der Bayerische Rundfunk dreht am Wochenende den zweiten Tatort mit dem neuen Münchner Ermittlerduo während der internationalen Sicherheitskonferenz in der bayerischen Landeshauptstadt. Diese außergewöhnliche Kulisse verspricht maximales Spannungspotenzial für die Zuschauer.
Ein Mordfall in abgeschotteten Machtzirkeln
Die Handlung des neuen Falls mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“ spielt direkt im Umfeld der prestigeträchtigen Sicherheitskonferenz. Eine Dolmetscherin namens Astrid Franzen, dargestellt von Lea Ruckpaul, die bei der Konferenz arbeiten soll, wird tödlich von einem Lastkraftwagen erfasst. Die neu eingeführten Kommissare Kalli Hammermann, gespielt von Ferdinand Hofer, und Nikola Buvak, verkörpert von Carlo Ljubek, übernehmen die Ermittlungen.
Dabei stoßen die beiden Ermittler jedoch auf massive Widerstände: diplomatische Immunität, strenge Geheimhaltungsvorschriften und abgeschottete Machtzirkel erschweren ihre Arbeit erheblich. Doch die Kommissare lassen sich nicht aufhalten, denn offenbar handelt es sich um einen Mordfall. Je tiefer das Duo in die Ermittlungen eindringt, desto klarer wird die brisante Erkenntnis: Der Täter hält sich noch immer auf der Sicherheitskonferenz auf – versteckt unter Hunderten von Delegierten und Mitarbeitern.
Dreharbeiten an einem der sichersten Orte der Welt
Die Dreharbeiten für diesen spektakulären Tatort finden zwischen dem 11. Februar und dem 13. März 2026 in München und dem umliegenden Gebiet statt. Besonders bemerkenswert: Am Faschingswochenende wird sogar direkt im Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz gedreht, einem der zentralen Veranstaltungsorte der Sicherheitskonferenz. Regisseur Lancelot von Naso führt dabei die Regie, während eine Ministerin, dargestellt von Lo Kauppi, und ihr Sicherheitschef, gespielt von Björn Bengtsson, in die Handlung eingewoben werden.
Produzent Martin Choroba erklärt die Entstehung dieses außergewöhnlichen Projekts: „Die Idee, einen Tatort auf der Münchner Sicherheitskonferenz spielen zu lassen, ist im Gespräch zwischen dem Tellux-CEO Benedikt Franke und mir vor etwa drei Jahren entstanden. Die Idee hat auch in der BR-Tatort-Redaktion bei Cornelius Conrad schnell Gefallen gefunden.“ Nachdem mit Holger Joos der passende Autor gefunden worden war, nahm das Projekt deutlich an Fahrt auf.
Enge Zusammenarbeit mit Behörden ermöglicht Dreharbeiten
Choroba betont besonders die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen: „Das alles ist nur möglich, weil es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium sowie der MSC gibt.“ Diese Kooperation war essentiell, um die Dreharbeiten an einem der am besten gesicherten Orte der Welt überhaupt realisieren zu können. Carlo Ljubek und Ferdinand Hofer treten dabei die Nachfolge der legendären Kult-Kommissare Batic und Leitmayr an, die nach stolzen 100 Fällen zu Ostern in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Der erste Fall des neuen Ermittlerteams wurde bereits im Spätsommer des Jahres 2025 gedreht. Die Zuschauer können sich auf den zweiten Fall des neuen Münchner Duos im Jahr 2027 im Ersten Deutschen Fernsehen freuen. Bis dahin jagt das Ermittlerduo ein Phantom in den abgeschirmten Korridoren der Macht – eine Handlung, die nicht nur Krimifans, sondern auch politisch Interessierte in ihren Bann ziehen wird.



