Simon Rattle erhält hohe Auszeichnung der Staatskapelle Berlin
Der renommierte britische Dirigent Simon Rattle wurde von der Staatskapelle Berlin zum Ehrendirigenten ernannt. Diese besondere Ehrung erfolgte nach einem Konzert am Montagabend und würdigt eine über viele Jahre gewachsene, künstlerisch besonders intensive Zusammenarbeit zwischen dem Orchester und dem 71-jährigen Maestro.
Eine illustre Reihe von Ehrendirigenten
Mit dieser Ernennung reiht sich Simon Rattle in die besondere Reihe von Ehrendirigenten der Staatsoper Unter den Linden ein. Zu dieser illustren Gruppe gehören bereits Persönlichkeiten wie Pierre Boulez, Zubin Mehta und Otmar Suitner sowie Ehrenchefdirigent Daniel Barenboim. Die Staatsoper betonte in ihrer offiziellen Mitteilung die Bedeutung dieser Auszeichnung für die langjährige Verbindung.
18 Jahre enge künstlerische Verbindung
Seit nunmehr 18 Jahren ist Simon Rattle eng mit der Staatsoper und der Staatskapelle Berlin verbunden. Über einen Zeitraum von 15 Jahren realisierte er einen hochgelobten Zyklus mit Werken des tschechischen Komponisten Leoš Janáček. Dieser besondere künstlerische Beitrag findet nun mit der Neuproduktion von „Das schlaue Füchslein“ seinen würdigen Abschluss.
Internationale Karriere des britischen Dirigenten
Der Brite Simon Rattle, der auch den Titel „Sir“ trägt, blickt auf eine beeindruckende internationale Karriere zurück:
- Ehemaliger Chefdirigent der Berliner Philharmoniker
- Später musikalische Leitung beim London Symphony Orchestra
- Aktuell leitet er das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Diese Ernennung zum Ehrendirigenten markiert einen weiteren Höhepunkt in der langjährigen Beziehung zwischen dem weltbekannten Dirigenten und einem der bedeutendsten Orchester Deutschlands. Die Staatskapelle Berlin würdigt damit nicht nur die vergangenen gemeinsamen Jahre, sondern bekräftigt auch die fortwährende Wertschätzung für Rattles künstlerisches Schaffen.



