Bruce Springsteen startet politische US-Tour: Trump als 'Möchtegern-König' angegriffen
Springsteen startet politische US-Tour gegen Trump-Regierung

Bruce Springsteen startet politische US-Tournee mit scharfer Trump-Kritik

Die Rocklegende Bruce Springsteen hat am Dienstag eine neue US-Tournee angekündigt, die deutlich politische Akzente setzt. In einem Instagram-Video bezeichnete der 76-jährige Musiker den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als "Möchtegern-König" und rief seine Fans auf, ihr Land gegen die "abtrünnige Regierung" in Washington, D.C. zu verteidigen.

Tourstart in symbolträchtigem Minneapolis

Die "Land of Hope and Dreams"-Tour beginnt am 31. März in Minneapolis, einer Stadt mit besonderer symbolischer Bedeutung. Dort hatten Beamte der Einwanderungsbehörde ICE erst kürzlich zwei US-Bürger erschossen, was landesweit für Empörung sorgte. Springsteen sagte in seiner Ankündigung: "Wir leben in dunklen, verstörenden und gefährlichen Zeiten. Aber verzweifelt nicht, die Kavallerie kommt!"

Von Minneapolis aus wird die Tour mit der E Street Band nach Kalifornien, Texas und Washington, D.C. führen. Springsteen betonte: "Wir werden eure Stadt rocken, zur Feier und zur Verteidigung Amerikas, der amerikanischen Demokratie, der amerikanischen Freiheit, der amerikanischen Verfassung und unseres heiligen amerikanischen Traums – die alle von unserem Möchtegern-König und seiner abtrünnigen Regierung in Washington, D.C. angegriffen werden."

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Protestlied "Streets of Minneapolis" als Tourvorbereitung

Bereits Ende Januar trat Springsteen in Minneapolis bei einer Demonstration auf, wo er seinen neuen Protestsong "Streets of Minneapolis" präsentierte. Das Lied komponierte er nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in der Stadt. "Dies ist für die Menschen von Minneapolis, die Menschen in Minnesota und die Menschen in unserem guten Land, den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Springsteen vor den Demonstranten.

In dem Song prangert der Musiker den "Staatsterror" in der Stadt an und wendet sich gegen "König Trumps Privatarmee", die "Besatzerstiefel" trägt und "Pistolen an ihre Mäntel geschnallt hat". Damit spielt er auf die rund 3000 Bediensteten der Einwanderungsbehörde ICE und der Grenzschutzagentur CBP an, die die Trump-Regierung nach Minneapolis entsandt hatte.

Politisches Engagement als Markenzeichen

Springsteens politisches Engagement ist seit Jahrzehnten ein Markenzeichen des Musikers. Mit seiner neuen Tour und dem expliziten Aufruf zur "United Free Republic of E Street Nation für einen amerikanischen Frühling von Rock'n'Rebellion" setzt er diese Tradition fort. Jeder sei willkommen, sich dieser Bewegung anzuschließen, betonte der Rockstar.

Die Tourankündigung fällt in eine politisch polarisierte Zeit in den USA und zeigt, dass Springsteen auch mit 76 Jahren nicht davor zurückschreckt, klare politische Positionen zu beziehen. Seine Worte und sein geplantes Tourprogramm werden sicherlich sowohl bei seinen Fans als auch in der politischen Landschaft der USA für Diskussionen sorgen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration