Trattoria, Osteria, Ristorante – diese Begriffe sind vielen vertraut, doch die wenigsten kennen die genauen Unterschiede. Das Online-Reisemagazin TRAVELBOOK hat die beliebten Bezeichnungen genauer unter die Lupe genommen und erklärt, warum es sich lohnt, bei der Wahl des italienischen Lokals genau hinzuschauen.
Die Trattoria – klein, familiär und regional
In einer Trattoria geht es bodenständig zu. Laut „gardasee.de“ handelt es sich um ein kleines, familiäres Lokal mit überschaubarer Speisekarte und regionaler Küche zu fairen Preisen. Eine komplette Mahlzeit besteht hier traditionell aus vier Gängen. Pizza gibt es in einer Trattoria in der Regel nicht – stattdessen werden typisch ländliche Spezialitäten serviert.
Die Osteria – Schenke mit Geschichte
Die Osteria ist eng mit der Trattoria verwandt, auch hier herrscht eine einfache, gemütliche Atmosphäre. Der Unterschied: Ursprünglich war eine Osteria keine Gaststätte, sondern eine Schenke. Wein stand im Mittelpunkt, Essen brachte man sich früher selbst mit. Heute ist die Osteria das „Gasthaus um die Ecke“ – unkompliziert, herzlich und erschwinglich.
Das Ristorante – volle Auswahl, volle Karte
Im Ristorante gibt es die große Bühne der italienischen Küche. Nudeln, Risotto, Fisch, Fleisch – von der Vorspeise über „primo“ und „secondo“ bis zum Dessert, Kaffee und Digestif. Pizza ist hier nicht selbstverständlich. Wer sie möchte, sollte besser eine „Ristorante-Pizzeria“ oder direkt eine „Pizzeria“ aufsuchen.
Birreria, Spaghetteria, Piadineria – weitere Varianten
Neben den drei Klassikern gibt es noch mehr Bezeichnungen. In der Birreria dreht sich alles ums Bier, dazu werden oft Pizza und einfache Gerichte serviert. Die Spaghetteria spezialisiert sich auf Pasta, hat aber meist auch anderes im Angebot. In der Piadineria gibt es das italienische Fladenbrot „Piadina“, gefüllt mit den unterschiedlichsten Zutaten. So wird klar: Italienisches Lokal ist nicht gleich italienisches Lokal – und wer die Unterschiede kennt, findet genau das, was er sucht.



