Mit Beginn des Sommers haben Kirschen wieder Saison und landen häufig nicht nur auf dem Teller, sondern auch im Garten oder als Fallobst auf dem Boden. Viele Hundehalter fragen sich deshalb, ob die süßen Früchte auch für ihre Vierbeiner geeignet sind. Grundsätzlich dürfen Hunde Kirschen essen – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Die Gefahr steckt im Kern
Hunde dürfen Kirschen essen, allerdings nie als ganze Frucht. Die Kerne enthalten Blausäure und können gefährlich werden. Werden sie zerbissen, kann die giftige Substanz freigesetzt werden. Außerdem droht durch verschluckte Kerne ein Darmverschluss, berichtet PETBOOK. Deshalb sollten Hunde nicht unbeaufsichtigt unter Kirschbäumen oder in Gärten mit Fallobst unterwegs sein.
Darum sind Kirschen für Hunde gesund
Ohne Kerne sind Kirschen ein gesunder Snack. Sie liefern Vitamine, Mineralstoffe, Folsäure sowie Antioxidantien und können die Vitalität unterstützen. Besonders junge und aktive Hunde profitieren von den Nährstoffen.
So viele Kirschen sind für Hunde erlaubt
Ein mittelgroßer Hund sollte höchstens fünf Kirschen pro Tag bekommen. Zu viele Früchte können Blähungen oder Durchfall verursachen. Für übergewichtige Hunde oder Tiere mit Diabetes sind zuckerärmere Schattenmorellen eine gute Alternative.
So füttern Sie Kirschen richtig
Kirschen sollten immer gewaschen und vollständig entkernt werden, bevor sie dem Haustier gegeben werden. Auch Stiel und Blätter müssen entfernt werden. Am besten eignen sich frische, reife Früchte. Das Fruchtfleisch kann roh oder püriert gefüttert werden. Von Kirschen aus dem Glas ist wegen des oft hohen Zuckergehalts eher abzuraten.
Warnzeichen nach Fallobst
Hat ein Hund unbeobachtet Kirschen gefressen, sollten Halter ihn beobachten. Mögliche Symptome einer Blausäurevergiftung sind:
- Speicheln und Erbrechen
- schwere Atmung
- gerötete oder bläuliche Schleimhäute
- Bittermandelgeruch im Atem
- geweitete Pupillen
Treten solche Anzeichen auf, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.



