Rote Bete gilt für Menschen als echtes Superfood – die rote Knolle steckt voller wertvoller Nährstoffe und landet deshalb immer häufiger auf dem Speiseplan. Doch eignet sie sich auch für Hunde? Grundsätzlich dürfen Vierbeiner Rote Bete fressen, allerdings gibt es bei der Fütterung einige Punkte zu beachten. Ernährungsexpertin Philine Ebert erklärt gegenüber PETBOOK, welche gesundheitlichen Vorteile die Knolle bieten kann, wie sie richtig verfüttert wird und wann Halter vorsichtig sein sollten.
Diese Vorteile hat Rote Bete für Hunde
Rote Bete kann den Speiseplan von Hunden sinnvoll ergänzen. Sie sollte gut gewaschen sowie roh, gekocht, püriert oder klein geschnitten gefüttert werden. Laut Ernährungsexpertin Philine Ebert liefert das Gemüse wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Zudem wirkt es antioxidativ und kann die Herzgesundheit, das Immunsystem, die Verdauung sowie die Blutbildung unterstützen, schreibt PETBOOK.
Wann Vorsicht geboten ist
Nicht jeder Hund verträgt Rote Bete gleichermaßen gut. Die Knolle enthält Oxalsäure, die die Aufnahme von Eisen und Kalzium beeinträchtigen kann. Besonders bei Hunden mit Nierenproblemen oder Harnsteinen sollte die Fütterung nur nach tierärztlicher Rücksprache erfolgen. Auch Spinat, Mangold und Süßkartoffeln enthalten Oxalsäure. Da Rote Bete außerdem natürlichen Zucker enthält, sollten übergewichtige Hunde oder Tiere mit Diabetes-Risiko nur kleine Mengen bekommen.
So wird Rote Bete richtig gefüttert
Rote Bete sollte niemals eine reguläre Mahlzeit ersetzen, sondern lediglich als gelegentliche Ergänzung zum Futter dienen. Von eingelegter Roter Bete ist abzuraten, da sie häufig Zucker, Essig oder Gewürze enthält. Nach dem Verzehr können sich Urin und Kot rötlich verfärben – das ist in der Regel harmlos.
Diese Nährstoffe stecken in der Knolle
Rote Bete enthält unter anderem Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Vitamine A und C, Folsäure sowie Ballaststoffe. Neben Roter Bete eignen sich auch andere Gemüsesorten, wie Karotten, gekochte Kartoffeln, Brokkoli, Fenchel, Sellerie, Kohlrabi und Pastinaken, als Ergänzung zum Hundefutter. Entscheidend bleibt jedoch eine ausgewogene Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes abgestimmt ist.



