Montenegro-Überraschungen: Euro, Natur, Preise im Erfahrungsbericht
Montenegro-Überraschungen: Euro, Natur, Preise

Montenegro entwickelt sich zunehmend zu einem beliebten Urlaubsziel an der Adria. TRAVELBOOK-Redakteurin Katharina Regenthal unternahm einen kleinen Roadtrip durch den Balkanstaat und wurde dabei mehrfach überrascht. Nicht nur die Landschaft, sondern auch einige Eigenheiten des Landes hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Euro trotz Nicht-EU-Mitgliedschaft

Vielen Reisenden ist bekannt, dass Montenegro noch kein EU-Mitglied ist. Was die Redakteurin jedoch überraschte: Im Land wird dennoch mit dem Euro bezahlt. Für Urlauber macht dies den Aufenthalt deutlich unkomplizierter, da kein Währungsumtausch nötig ist.

Auch in anderer Hinsicht nähert sich Montenegro europäischen Standards an: Wer ein Getränk in einer Plastikflasche kauft, stellt fest, dass dort ebenfalls die nicht allseits beliebten, fest verbundenen Flaschendeckel verwendet werden.

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Eine Landschaft voller Kontraste

Am meisten überraschte Regenthal die beeindruckende Natur. Immer wieder fragte sie sich, wo sie sich gerade befinde – in Italien, Österreich oder Norwegen? Montenegro vereint auf vergleichsweise kleiner Fläche kristallklares Meer, schneebedeckte Berge, dichte Wälder und fjordähnliche Buchten.

Historische Altstädte wie Kotor oder Budva locken mit mediterranem Charme. Die Kombination aus Natur und Kultur macht das Land besonders abwechslungsreich.

Preise oft höher als erwartet

Überrascht zeigte sich die Redakteurin auch von den Preisen. Sie war davon ausgegangen, dass ein Urlaub auf dem Balkan deutlich günstiger sein würde. In den touristischen Orten traf dies jedoch kaum zu. Restaurantbesuche waren oft nur geringfügig günstiger als in Deutschland.

Bei den Unterkünften gab es dagegen große Unterschiede. In Budva übernachtete Regenthal in einer modernen, hotelähnlichen Unterkunft für lediglich 45 Euro pro Nacht – ein echtes Schnäppchen. Gleichzeitig wurden in anderen Regionen aber auch deutlich teurere Zimmer angeboten.

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