Die Brandenburger BSW-Landtagsfraktion hält gemeinsame Auftritte der Partei mit der AfD für sinnvoll und spricht sich gegen eine politische Brandmauer aus. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders betonte, es gehe nicht um Anbiederung, sondern um die klare Darstellung der erheblichen Unterschiede zwischen den Parteien.
BSW-Vorsitzende schlagen öffentliche Duelle vor
Die BSW-Vorsitzenden Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali hatten in einem Brief an die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla „kontroverse Duelle“ von Parteigründerin Sahra Wagenknecht mit Weidel auf öffentlichen Plätzen vorgeschlagen, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. In dem Schreiben betont das BSW „wesentliche Unterschiede“ zur AfD, bekräftigt aber die Ablehnung einer Brandmauer.
Zusammenarbeit in Aussicht gestellt
Die Partei stellt eine Zusammenarbeit mit der AfD in Aussicht – etwa bei einem nachträglichen Einzug des BSW in den Bundestag, bei der Einsetzung von Untersuchungsausschüssen oder in künftigen ostdeutschen Landtagen. „Die Auseinandersetzung muss ohne Brandmauer stattfinden, um den Bürgern die unterschiedlichen Positionen deutlich zu machen“, sagte Lüders.



