Eva von Angern: Keine Nazi-Keule bei AfD-Sympathien
Die linke Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Eva von Angern, äußert sich vor dem Bundesparteitag in Potsdam zu verschiedenen Themen. Sie betont, dass sie nicht sofort die Nazi-Keule heraushole, wenn jemand AfD-Sympathien habe. Zudem spricht sie über den Diätendeckel, den Nahostkonflikt und wann die Linke sich überflüssig mache.
Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärte von Angern, dass ihre Partei in Sachsen-Anhalt bereits seit Jahrzehnten eine faktische Deckelung der Abgeordnetendiäten praktiziere. Mandatsträger seien verpflichtet, einen Teil ihres Geldes an die Partei zu spenden, um unabhängig von Unternehmensspenden zu bleiben. Seit über 30 Jahren gebe es einen Solidarfonds, in den Diätenerhöhungen als Bruttosumme eingezahlt würden.
Die Fraktionschefin formulierte klare Erwartungen an ihre Partei und an Sven Schulze. Sie machte deutlich, dass die Linke sich überflüssig mache, wenn sie nicht mehr für soziale Gerechtigkeit und gegen Rechtsruck eintrete.



