Bayern jagt Steuersünder-Influencer mit KI
Bayerische Ermittler haben 550.000 Euro von Influencern nachgefordert, die Steuern hinterzogen haben. Die Jagd auf die Steuersünder läuft mit modernster Technologie: Künstliche Intelligenz (KI) hilft den Fahndern, Unstimmigkeiten in den Steuererklärungen der Social-Media-Stars aufzuspüren.
Spezialeinheiten gegen Steuerhinterziehung
Mehrere Bundesländer haben spezialisierte Einheiten aufgebaut, um Influencer zu überprüfen. Bayern setzt dabei auf eine Kombination aus Steuerfahndern und KI-Systemen. Diese gleichen Daten aus sozialen Netzwerken mit den Steuererklärungen ab und zeigen mögliche Abweichungen auf.
Die KI analysiert öffentliche Profile, prüft Einnahmen aus Werbung, Sponsoring und anderen Quellen. So können die Fahnder gezielt ermitteln, ob Einkünfte verschwiegen wurden.
Hunderttausende Euro nachgefordert
Bereits 550.000 Euro wurden nachgefordert. Die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein. Bayerns Finanzminister warnt Influencer davor, Steuern zu hinterziehen. Die KI-gestützte Fahndung werde weiter ausgebaut.
Die Methoden der Fahnder sind vielfältig: Sie nutzen nicht nur KI, sondern auch manuelle Prüfungen und Quervergleiche mit anderen Datenbanken. Ziel ist es, Steuergerechtigkeit herzustellen.
So funktioniert die KI-Jagd
Die Systeme durchsuchen das Internet nach öffentlichen Informationen über Influencer. Sie erfassen Einnahmen aus Kooperationen, Affiliate-Links und eigenen Produkten. Diese Daten werden mit den Steuererklärungen abgeglichen. Bei Unstimmigkeiten schlagen die Systeme Alarm.
Die Fahnder prüfen dann die Fälle manuell. Bei nachgewiesener Steuerhinterziehung drohen Nachzahlungen und Strafen. Der Finanzminister appelliert an alle Influencer, ihre Steuerpflicht ernst zu nehmen.



