Linke: Wegners Rückzug war „überfällig“ – Eralp kritisiert Lüge
Linke: Wegners Rückzug war „überfällig“

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, hat den Rückzug des CDU-Politikers Kai Wegner als überfällig bezeichnet. In einer Stellungnahme erklärte sie, Wegner sei nicht freiwillig zurückgetreten, sondern zum Rücktritt gedrängt worden. Er habe die Berlinerinnen und Berliner über seine eigene Rolle beim Stromausfall belogen und sich anschließend lange geweigert, sich zu entschuldigen. Damit habe er der Politik insgesamt großen Schaden zugefügt.

Vorwurf der Lüge und fehlende Entschuldigung

Eralp konkretisierte ihre Kritik: Wegner habe die Öffentlichkeit über sein Wissen und seine Beteiligung an den Entscheidungen während des großflächigen Stromausfalls getäuscht. Statt Verantwortung zu übernehmen, habe er die Wahrheit verschleiert. Erst nach wochenlangem Druck sei er von seinem Amt zurückgetreten. Dieses Verhalten untergrabe das Vertrauen in die Politik und schade dem Ansehen aller demokratischen Akteure.

Reaktionen aus der Politik

Wegners Rückzug war bereits am Vortag bekanntgegeben worden. Die Linke sieht darin eine notwendige Konsequenz aus den Enthüllungen um den Stromausfall, bei dem tausende Haushalte stundenlang ohne Strom waren. Weitere Parteien haben sich bislang zurückhaltend geäußert. Eralp forderte eine vollständige Aufklärung der Vorfälle und Transparenz über die Verantwortlichkeiten.

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Der Stromausfall hatte Mitte des Monats weite Teile Berlins lahmgelegt. Kritiker werfen Wegner vor, die Bevölkerung nicht rechtzeitig informiert und die Krise unterschätzt zu haben. Die Linke sieht in dem Vorfall ein Symptom für eine mangelnde Krisenkommunikation der Stadtregierung.

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