Erneute Blockade: Aktivistinnen kleben sich vor Rheinmetall-Zufahrt fest
Aktivistinnen blockieren erneut Rheinmetall-Zufahrt in Berlin

Am Dienstagmorgen haben erneut vier junge Aktivistinnen die Zufahrt zum Rheinmetall-Gelände in Berlin-Gesundbrunnen blockiert. Gegen 5.15 Uhr klebten sich die Frauen mit den Händen am Boden fest, wie die Polizei mitteilte. Es war bereits die fünfte Protestaktion auf dem Gelände binnen weniger Wochen.

Polizei löst Blockade mit Olivenöl

Die Aktion verlief nach Angaben der Polizei friedlich. „Es lief sehr friedlich ab, sodass die Hände der jungen Frauen schnell vom Boden gelöst werden konnten“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Beamten verwendeten Olivenöl, um die Hände der Aktivistinnen zu lösen. Gegen 8 Uhr war der Protest beendet.

Hintergrund der Proteste

Die Proteste richten sich gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall, der unter anderem Waffen und Munition herstellt. Die Aktivistinnen fordern ein Ende der Rüstungsexporte und eine friedlichere Außenpolitik. Bereits am 18. Mai hatten sich mehrere Aktivisten vor der Zufahrt festgeklebt und kurzzeitig einen Baum besetzt.

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