Microsoft-Milliardär Bill Gates (70) hat vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses eine dritte außereheliche Affäre eingeräumt. Bei seiner Befragung am 10. Juni 2026 gestand der Unternehmer eine sexuelle Beziehung zu einer Ärztin, die nun als Alice Jacobs Nesselrodt identifiziert wurde. Die Enthüllung stammt aus kürzlich veröffentlichten Vernehmungsprotokollen, die der Ausschuss freigegeben hat.
Die dritte Affäre: Ärztin Alice Jacobs Nesselrodt
In den öffentlich zugänglichen Zusammenfassungen der Kongressaussage wird die Frau lediglich als „doctor“ bezeichnet. Die britische „Daily Mail“ identifizierte sie als Alice Jacobs Nesselrodt. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Harvard Medical School und war später als Unternehmerin im Gesundheitsbereich tätig. Die Affäre soll vor 2010 stattgefunden haben. Gates sagte vor dem Ausschuss aus, dass er Melinda Gates bereits vor 2013 davon unterrichtet habe. Eine Scheidung habe jedoch lange nicht zur Debatte gestanden.
Laut „Daily Mail“ wurde Gates mit einem mutmaßlichen Epstein-Dokument konfrontiert, in dem die Ärztin explizit erwähnt wird. Darin heißt es, Alice Jacobs sei ein Thema gewesen, das „zwischen uns bleiben müsse“. Auf Nachfrage erklärte Gates: „Nun, es gab eine Zeit, in der ich eine Affäre mit Dr. Jacobs hatte. Das könnte in diese Kategorie fallen.“
Epsteins Druckmittel und Gates' Reaktion
In seiner vorbereiteten Erklärung betonte Gates: „Diese Affären hatten nichts mit meinen Kontakten zu Epstein zu tun.“ Er stellte klar, die Beziehungen seien unabhängig von Epstein entstanden. Gleichzeitig behauptete Gates, Epstein habe Informationen über seine Untreue gesammelt und mit „buchstäblich Dutzenden falscher Dinge“ angereichert. Der Microsoft-Gründer ist überzeugt, dass der verurteilte Sexualstraftäter die Informationen später als Druckmittel einsetzen wollte. Zwar sei er „nicht erpresst“ worden, doch: „Wenn man sich diese E-Mails ansieht, wirkt es so, als wären Epsteins Überlegungen in diese Richtung gegangen.“
Gates stellte Epstein nach eigener Darstellung zur Rede: „Wenn du glaubst, dass du auf diese Weise mehr Geld von mir bekommst, wird das nicht passieren. Dann werde ich den Schmerz eben ertragen und damit umgehen.“ Sollte Epstein seine Affären öffentlich machen, wollte Gates die Konsequenzen tragen – Geld zahlen wollte er nicht.
Bisher bekannte Affären und Kontakte zu Epstein
Bereits 2023 war die Affäre mit der russischen Bridge-Spielerin Mila Antonova bekannt geworden. Anfang 2026 folgte die Beziehung zur russischen Nuklearwissenschaftlerin Karima Nigmatulina. Die Beziehung zu Jacobs blieb bislang unbekannt. Aus Gates' Aussage geht hervor, dass er und Epstein zwischen 12 und 14 Mal persönlich zusammentrafen, hinzu kamen zwei Skype-Gespräche. Die Kontakte erstreckten sich über rund vier Jahre. Gates betonte mehrfach, er habe keine Kenntnis von Epsteins Verbrechen an Minderjährigen gehabt.
Epstein starb 2019 in einer Gefängniszelle in New York, während er auf seinen Prozess wegen Vorwürfen des Sexhandels mit Minderjährigen wartete. Die Behörden stuften seinen Tod als Suizid ein.



