Elon Musk verklagt ZDF wegen Vorwurf der Hetze gegen Migranten
Elon Musk verklagt ZDF wegen Hetze-Vorwurf

Rechtliche Schritte gegen öffentlich-rechtlichen Sender

Berlin – Der Tech-Milliardär Elon Musk (54) verklagt das ZDF. Der Tesla- und SpaceX-Chef wehrt sich gegen eine Aussage in der Sendung „ZDFheute live“ vom 12. Juni. Dort wurde ihm vorgeworfen, einen „rassistischen Mob“ zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben. Musk sieht dadurch seinen Ruf geschädigt und fordert Unterlassung sowie Schadenersatz.

Die umstrittene Passage stammt aus einer Diskussionsrunde, in der ein Moderator Musks Äußerungen auf der Plattform X als Aufruf zur Gewalt interpretierte. Musk selbst betont, er habe lediglich auf die angespannte Lage an der Grenze hingewiesen und zu legalen Protesten aufgerufen. „Die Unterstellung, ich würde zu Gewalt anstiften, ist völlig aus der Luft gegriffen“, ließ er über seinen Anwalt mitteilen.

ZDF verteidigt Berichterstattung

Das ZDF wies die Vorwürfe zurück. Die Aussage sei im Kontext einer kritischen Auseinandersetzung mit Musks politischer Haltung gefallen. Man werde sich gegen die Klage juristisch zur Wehr setzen. „Unsere Berichterstattung war fair und ausgewogen“, so ein Sprecher. Der Fall könnte weitreichende Folgen für die Meinungsfreiheit und die Berichterstattung über öffentliche Personen haben.

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Bereits in der Vergangenheit war Musk mehrfach wegen umstrittener Äußerungen auf X in die Kritik geraten. Dies ist jedoch das erste Mal, dass er juristisch gegen ein deutsches Medium vorgeht. Der Prozess wird voraussichtlich in den kommenden Monaten beginnen.

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