Ein ehemaliger Mossad-Agent hat in einem Interview detailliert über seine verdeckten Operationen im Iran berichtet. Seine Aufgabe war es, einen USB-Stick in den Laptop einer Zielperson zu stecken, um Schadsoftware einzuschleusen. Darüber hinaus warb er Iraner als Spione an und half, geheime Waffenlager in der Islamischen Republik vorzubereiten.
Rekrutierung von Iranern als Spione
Der Agent erklärte, wie er systematisch Iraner ansprach und für den israelischen Geheimdienst gewann. Er nutzte persönliche Kontakte und baute Vertrauen auf, um an sensible Informationen zu gelangen. Die Rekrutierung erfolgte oft über mehrere Monate hinweg, wobei er die Motive der Zielpersonen genau analysierte.
Einschleusen von Viren und Vorbereitung von Waffenlagern
Neben der Spionage half der Agent auch bei der Vorbereitung von Angriffen auf iranische Waffenlager. Er schleuste Computerviren ein, die später bei der Sabotage von Nuklearanlagen zum Einsatz kamen. Diese Aktionen waren Teil einer breiteren Strategie, um das iranische Atomprogramm zu behindern.
Der Ex-Agent räumte ein, dass er einige seiner Handlungen bereut. Insbesondere bedauere er die Konsequenzen für unbeteiligte Zivilisten. „Manchmal fragt man sich, ob der Preis nicht zu hoch war“, sagte er.
Bedeutung der Operationen für die nationale Sicherheit
Die Enthüllungen werfen ein Licht auf die Methoden des Mossad und die Risiken, die Agenten eingehen. Die Operationen im Iran gelten als entscheidend für die Verzögerung des iranischen Atomprogramms. Experten schätzen, dass diese Aktionen dem Iran mehrere Jahre Rückschlag beschert haben.



