G7-Staaten wollen Obergrenze für Rohstoffimporte aus China
G7 planen Obergrenze für Rohstoffimporte aus China

Die G7-Staaten wollen ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von China reduzieren und planen daher eine Obergrenze für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die beim G7-Gipfel im französischen Évian veröffentlicht wurde.

Ziel: Weniger Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten

Konkret streben die führenden Industrienationen an, die Abhängigkeit von Lieferanten außerhalb der G7 und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten bis zum Jahr 2030 auf unter 60 Prozent zu senken. Hintergrund ist die Sorge, erpressbar zu sein, wenn die Versorgung mit diesen strategisch wichtigen Rohstoffen von wenigen Ländern wie China dominiert wird.

Maßnahmen zur Risikominimierung

Die G7-Staaten betonten die Notwendigkeit, die Lieferketten zu diversifizieren und die eigene Produktion von seltenen Erden und Permanentmagneten auszubauen. Dies soll nicht nur die wirtschaftliche Sicherheit erhöhen, sondern auch die geopolitische Abhängigkeit verringern.

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Die Erklärung wurde im Rahmen des Gipfeltreffens verabschiedet, bei dem auch andere Themen wie Klimaschutz und globale Gesundheitspolitik auf der Agenda standen. Die genauen Obergrenzen und Umsetzungsmechanismen sollen in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden.

Diese Nachricht basiert auf einer dpa-Meldung.

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