USA und Iran: Verhandlungen stocken trotz Rahmenabkommen
USA und Iran: Verhandlungen stocken trotz Rahmenabkommen

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Friedensabkommen kommen nur schleppend voran. Trotz einer im April vereinbarten Waffenruhe und laufender Gespräche hat das US-Militär erneut Ziele im Süden Irans angegriffen. Nach US-Angaben wurden Raketenstellungen getroffen, es habe sich um Selbstverteidigungsmaßnahmen gehandelt. Zudem seien in der Straße von Hormus iranische Boote attackiert worden, die Minen verlegen sollten.

Der Iran bestätigte die Angriffe und spricht von einem Bruch der Waffenruhe. Teheran meldete den Abschuss einer US-Drohne und die Aufgabe eines F-35-Kampfjets. Iran droht erneut mit Gegenangriffen. US-Außenminister Marco Rubio betonte, die Seewege müssten frei bleiben – „auf die eine oder andere Weise“.

Ein Rahmenabkommen mit 14 Punkten liegt vor, das den Krieg vorerst stoppen und 60 Tage Zeit für ein endgültiges Abkommen geben soll. Die USA fordern die Öffnung der Straße von Hormus und die Abgabe von hochangereichertem Uran. Der Iran verlangt ein Ende des Krieges, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Höhe von 24 Milliarden Dollar, die Aufhebung der Seeblockade und den Abzug der US-Streitkräfte.

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Offene Fragen bleiben: Das Atomprogramm des Iran, die Reichweite ballistischer Raketen und die Dauer eines möglichen Moratoriums für die Urananreicherung. Iran lehnt Gespräche über konventionelle Waffen ab. Die Verhandlungen in Katar könnten noch Tage dauern, so Rubio.

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