Iran-Krieg: Deutschland schickt Minenräumboote in die Straße von Hormus
Minenräumboote: Deutschland entsendet Schiffe ins Rote Meer

Iran-Krieg: Deutschland schickt Minenräumboote in die Straße von Hormus

Die Bundesregierung hat ihre Bereitschaft zur Minenräumung in der Straße von Hormus signalisiert. Verteidigungsminister Boris Pistorius bestätigte in Brüssel, dass die Minenjagdboote der Deutschen Marine bereits unterwegs sind. „Während wir hier sprechen, fährt unser Minenjagdboot „Fulda“ und der Tender „Mosel“ durch den Suezkanal Richtung Rotes Meer“, sagte Pistorius. Die Schiffe sollen dort vorstationiert werden, um bei Bedarf schnell in der Straße von Hormus eingesetzt werden zu können. Begleitet werden sie von autonomen Systemen, Minentauchern und Schutzkräften.

Rahmenabkommen zwischen USA und Iran unterzeichnet

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das Rahmenabkommen mit den USA zur Beendigung des Krieges unterzeichnet. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte ein Bild, das die Unterschriften beider Präsidenten zeigt. Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif bestätigte, dass das Abkommen sofort in Kraft tritt. Demnach wird Teheran die Straße von Hormus unverzüglich wieder öffnen, und die USA heben die Seeblockade iranischer Häfen auf.

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete das Abkommen in Versailles und betonte, dass ein längerer Krieg eine Wirtschaftskatastrophe auslösen könnte. „Alles, was ich weiß, ist, dass jedes Mal, wenn wir über die Möglichkeit von Frieden sprachen, der Aktienmarkt wie eine Rakete in die Höhe schoss“, sagte Trump. Der Deal sieht vor, dass der Iran keine Atomwaffen entwickelt und die USA eingefrorene Gelder freigeben.

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Deutsche Marine bereit für Minenräumung

Außenminister Johann Wadephul stellte klar, dass Deutschland nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Minenräumung bereit sei. Dazu gehören die Beendigung aller Kampfhandlungen, das Einverständnis aller Konfliktparteien und ein Mandat des Bundestages. „Völkerrechtliche Basis könnte eine UN-Resolution sein“, so Wadephul. Zudem müsse sichergestellt sein, dass Iran und Oman den Einsatz nicht ablehnen.

G7-Gipfel in Évian: Einigkeit zu Iran und Libanon

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lobte die Einigung mit dem Iran und betonte die Bedeutung der Freiheit der Seewege. Auch der Libanon solle in den Frieden einbezogen werden. Trump kritisierte Israels Angriffe auf Beirut als „unfair“ und sagte, der Konflikt mit der Hisbollah sei ein „kleiner Konflikt“. Die G7-Staaten einigten sich zudem auf weitere Sanktionen gegen Russland und eine stärkere Unterstützung der Ukraine.

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