250 Jahre USA: Nachfahren der Gründerväter ziehen Bilanz
Nachfahren der Gründerväter: So sehen sie die USA heute

Die Vereinigten Staaten feiern ihren 250. Geburtstag – doch die Stimmung ist gedämpft. Während das Land auf eine bewegte Geschichte zurückblickt, fragen sich viele, was die Gründerväter heute denken würden. Der SPIEGEL hat Nachfahren von Thomas Jefferson, George Washington und anderen gefunden und befragt.

Jefferson wäre erstaunt

„Thomas Jefferson wäre erstaunt, wie weit es die USA gebracht haben“, sagt ein Nachfahre. Der dritte US-Präsident, der die Unabhängigkeitserklärung verfasste, hätte wohl nicht mit der globalen Supermacht von heute gerechnet. Doch er wäre auch besorgt über die politischen Spaltungen und sozialen Ungleichheiten.

Kritische Stimmen

Nicht alle Nachfahren sind optimistisch. „Die Ideale der Gründerväter sind in Gefahr“, warnt ein anderer. Die aktuelle Polarisierung, Rassismus und wirtschaftliche Probleme würden das Erbe bedrohen. Laut einer Umfrage sehen nur 40 Prozent der Amerikaner die Entwicklung ihres Landes positiv.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Historische Parallelen

Die Debatten von damals ähneln denen von heute: Föderalismus versus Zentralregierung, individuelle Freiheit versus staatliche Kontrolle. Die Nachfahren betonen, dass die Verfassung ein lebendiges Dokument sei, das immer wieder neu interpretiert werden müsse.

Zukunft der USA

Trotz aller Kritik bleibt die Hoffnung. „Amerika hat schon viele Krisen überstanden“, sagt ein Nachfahre. Der 250. Geburtstag sei eine Chance, innezuhalten und die Richtung neu zu bestimmen. Die Gründerväter würden sicherlich für Einheit und Fortschritt plädieren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration