Nur widerwillig reist US-Präsident Donald Trump zum Nato-Gipfel nach Ankara. Es könnte ein Schicksalstreffen für die transatlantische Allianz werden. Fünf Player stehen im Mittelpunkt des Treffens, das am 7. Juli 2026 beginnt.
Die Hauptakteure des Gipfels
Im Zentrum stehen US-Präsident Trump, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, Bundeskanzler Olaf Scholz, der britische Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron. Trump ist bekannt für seine unberechenbare Art und könnte den Gipfel ins Chaos stürzen.
Trumps Haltung zur Nato
Trump hat wiederholt die Nato infrage gestellt und von Verbündeten höhere Verteidigungsausgaben gefordert. Seine Reise nach Ankara erfolgt auf Drängen Erdoğans, der die Beziehungen zur Nato stärken will. „Trump kommt nur widerwillig, aber Erdoğan hat ihn überzeugt“, zitiert der Spiegel einen Diplomaten.
Die Bedeutung des Gipfels
Der Gipfel gilt als entscheidend für die Zukunft der Nato. Themen sind unter anderem die Ukraine-Hilfe, die Verteidigungsausgaben und die Ostflanke. Experten befürchten, dass Trump die Einigkeit der Allianz gefährden könnte. „Der Gipfel wird zeigen, ob die Nato noch handlungsfähig ist“, sagte ein Nato-Diplomat.
Die Rolle der Türkei
Die Türkei ist als Gastgeber und strategisch wichtiger Partner ein zentraler Akteur. Erdoğan möchte die Beziehungen zu den USA verbessern und gleichzeitig seine Position in der Region stärken. Ankara hat in den letzten Jahren vermehrt mit Nato-Partnern über die Syrien-Politik und den Kauf russischer Raketenabwehrsysteme konfrontiert.
Ausblick und Risiken
Die Spannungen innerhalb der Nato sind hoch. Trump könnte den Gipfel nutzen, um seine Forderungen nach mehr Verteidigungsausgaben durchzusetzen. Sollte er die Allianz öffentlich kritisieren, droht ein Zerwürfnis. „Wenn Trump danach ist, kann er den Nato-Gipfel ins Chaos stürzen“, warnt der Spiegel.



