In Chicago wurde das Barack Obama Presidential Center feierlich eingeweiht. Zu den überraschenden Gästen zählte auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie erhielt von den Anwesenden stehenden Applaus.
Prominente Gäste bei der Eröffnung
Neben Merkel waren auch andere ehemalige Regierungschefs anwesend, darunter der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau und der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris, Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary Clinton sowie der frühere Präsident Joe Biden – allesamt Demokraten – nahmen ebenfalls teil. Später betrat auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush die Bühne.
Obamas Rede und die Freundschaft zu Merkel
In seiner Rede betonte Obama, das Museum solle keine Nostalgie für eine verklärte Vergangenheit wecken, sondern daran erinnern, was möglich sei, um klar und selbstbewusst voranzuschreiten. Merkel und Obama verbindet eine tiefe Freundschaft. So wird Obamas Rede vor dem Brandenburger Tor mit Merkel im Museum als Beispiel für seine diplomatischen Bemühungen gezeigt. Allerdings war das Verhältnis nicht makellos: Die USA hatten Merkels Telefon abgehört, woraufhin die Kanzlerin mit den Worten „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“ reagierte.
Musikalische Untermalung und Öffnung für die Öffentlichkeit
Neben der Politprominenz traten auch hochkarätige Musiker wie Bruce Springsteen, Bono, John Legend, Christina Aguilera und Stevie Wonder auf. Der gesamte Campus ist ab dem 19. Juni für die Öffentlichkeit zugänglich. Für den Besuch des Museums müssen Tickets im Voraus reserviert werden.



