Streit um Gipfel-Selfie: Trump legt gegen Meloni nach
Im April 2025 war das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump (80) und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni (49) beim Besuch im Weißen Haus noch entspannt. Doch nun hat sich der Ton drastisch verschlechtert. Auslöser ist ein gemeinsames Selfie, das die beiden beim G7-Gipfel in Frankreich aufnahmen. Trump hat jetzt auf seiner Plattform „Truth Social“ nachgelegt und seine Version der Ereignisse bekräftigt.
Der US-Präsident wiederholte seine Behauptung, Meloni habe ihn „immer wieder darum gebeten, mit mir fotografiert zu werden“. Dann schaltete er in gewohnter Manier auf Direktangriff: „In Italien steht es schlecht um ihre Beliebtheitswerte.“ Trump lieferte eine mögliche Erklärung gleich mit: „Möglicherweise weil sie die Vereinigten Staaten von Amerika – ein Land, das Italien wirklich liebt und schützt – nicht unterstützt hat, als es darum ging, Iran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu erhalten oder zu entwickeln (wobei das im Übrigen auch für die NATO gilt!).“
Meloni weist Vorwürfe zurück
Meloni hatte die Behauptungen umgehend zurückgewiesen. Sie und Italien würden niemals um etwas betteln, stellte sie klar. Der Streit hat bereits diplomatische Konsequenzen: Der italienische Außenminister sagte seine geplante Reise in die USA ab. Die Spannungen zwischen den Verbündeten nehmen damit weiter zu.



