Trump militarisiert Washington: Überwachung wie in Peking
Trump militarisiert Washington zunehmend

Washington D.C. erinnert unter Präsident Donald Trump immer mehr an Peking: Die US-Hauptstadt wird zunehmend militarisiert. Kameras, Nationalgardisten und Polizisten prägen das Stadtbild. Die bevorstehenden 250-Jahr-Feierlichkeiten verstärken diesen Eindruck noch.

Vergleich mit Peking: Überwachung und Militärpräsenz

Die Journalistin Dana Heide, die in Peking, Berlin und Washington gelebt hat, zieht einen direkten Vergleich. In Peking zählte sie auf ihrem zehnminütigen Weg zum Büro mehr als 100 Überwachungskameras und traf dutzende paramilitärische Polizisten an. Washington sei im Vergleich zwar eine beschaulich kleine und liberale Stadt – mit LGBTQ-Flaggen und Anti-Trump-Schildern in vielen Vorgärten –, doch in den vergangenen eineinhalb Jahren habe Trump der Stadt seinen Stempel aufgedrückt.

55 Millionen Dollar pro Monat für die Nationalgarde

Die Militarisierung zeigt sich konkret: Mitglieder der Nationalgarde patrouillieren am Lincoln Memorial Reflecting Pool. Die Kosten belaufen sich auf 55 Millionen Dollar pro Monat. Hinzu kommen zahlreiche bauliche Maßnahmen und eine verstärkte Polizeipräsenz. „Washington wurde ein bisschen mehr zu Peking“, so Heide. Mehr als 90 Prozent der Wähler hatten hier 2024 für die demokratische Kandidatin Kamala Harris gestimmt, doch Trump setzt nun seine Sicherheitspolitik durch.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

250-Jahr-Feierlichkeiten als Katalysator

Die anstehenden Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit dienen als Rechtfertigung für die verstärkte Sicherheitsmaßnahmen. Kritiker befürchten eine dauerhafte Militarisierung der Stadt. „Die ständige Präsenz von Sicherheitskräften verändert das Stadtbild und das Lebensgefühl“, sagt ein Anwohner. Die Entwicklung werde von vielen Bürgern mit Sorge beobachtet.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration