Trump-Plan: Gaza soll zur Riviera des Nahen Ostens werden
Trump-Plan: Gaza wird Riviera des Nahen Ostens

US-Präsident Donald Trump hat mit einem radikalen Vorschlag für den Gazastreifen für Aufsehen gesorgt. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte er, dass das Küstengebiet nach dem Krieg zu einer „Riviera des Nahen Ostens“ umgebaut werden solle. Die rund zwei Millionen palästinensischen Bewohner müssten dafür jedoch umgesiedelt werden. „Wir werden das Gebiet in ein Paradies verwandeln“, so Trump wörtlich. Der Plan sieht vor, Luxushotels, Einkaufszentren und Golfplätze zu errichten, um Touristen aus aller Welt anzulocken.

Umsiedlung der Palästinenser geplant

Trump betonte, dass die derzeitige Bevölkerung des Gazastreifens nicht Teil dieser Vision sei. „Die Menschen dort leben in schrecklichen Verhältnissen. Wir werden ihnen bessere Orte zum Leben geben“, sagte er. Laut einem hochrangigen Regierungsvertreter sollen die Palästinenser in neu errichtete Siedlungen in Ägypten oder Jordanien umgesiedelt werden. „Es handelt sich um eine humanitäre Maßnahme“, hieß es aus dem US-Außenministerium. Die Kosten für das Projekt werden auf über 50 Milliarden US-Dollar geschätzt, die von internationalen Investoren und den USA getragen werden sollen.

Scharfe Kritik aus der Region

Die Ankündigung stieß in der arabischen Welt auf massive Ablehnung. Der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud erklärte: „Eine Umsiedlung der Palästinenser ist inakzeptabel und würde die Region destabilisieren.“ Auch die Palästinensische Autonomiebehörde sprach von einer „ethnischen Säuberung“. Ägypten und Jordanien lehnten die Aufnahme von Flüchtlingen kategorisch ab. „Wir werden nicht Teil eines solchen Plans sein“, sagte der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Internationale Reaktionen gespalten

Während Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Plan als „innovativ“ lobte, zeigten sich viele westliche Staaten skeptisch. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte vor einer „einseitigen Lösung“. „Eine Umsiedlung der Bevölkerung verstößt gegen internationales Recht“, sagte sie. Die UNO erklärte, dass sie nicht an dem Projekt teilnehmen werde. In Washington selbst gibt es ebenfalls Widerstand: Mehrere demokratische Senatoren bezeichneten den Vorschlag als „realitätsfern“.

Trump selbst zeigte sich unbeeindruckt von der Kritik. „Die Leute werden kommen, um die neue Riviera zu sehen. Es wird das beste Reiseziel der Welt“, so der Präsident. Er kündigte an, dass die Bauarbeiten innerhalb von sechs Monaten beginnen könnten, sobald die Umsiedlung der Palästinenser abgeschlossen sei. Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine internationale Investorenkonferenz in Washington.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration