Ukraine erhält 150.000 Drohnen – finanziert mit eingefrorenem russischen Geld
Ukraine: 150.000 Drohnen aus russischen Geldern

Großbritannien rüstet Ukraine mit Drohnen und Raketen auf – finanziert aus russischen Vermögen

Berlin. Großbritannien will die Ukraine mit Drohnen und Raketen aufrüsten – finanziert aus eingefrorenem russischen Vermögen. Das berichtet die Funke Mediengruppe in einem Live-Newsblog. Demnach erhält die Ukraine insgesamt 150.000 Drohnen, die mit russischem Geld bezahlt werden. Diese Maßnahme ist Teil der anhaltenden internationalen Unterstützung für Kiew im Krieg gegen Russland.

Hintergrund des Krieges

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert nun fast 1600 Tage an – länger als der Erste Weltkrieg und länger als der Krieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion. Aus ukrainischer Sicht wehrt sich das Land bereits seit Februar 2014 gegen die Truppen von Wladimir Putin. Die Ukraine hat zunehmend Erfolg darin, den Krieg nach Russland zu tragen: Kaum eine Nacht vergeht ohne Drohnenangriffe ukrainischer Pilotinnen, die teils verheerende Schäden an der russischen Energieinfrastruktur anrichten.

Unterstützung aus Großbritannien

Die britische Regierung hat angekündigt, die Ukraine mit einem massiven Paket an Drohnen und Raketen zu unterstützen. Die Finanzierung erfolgt aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten. Dies ist ein Novum in der internationalen Hilfe für die Ukraine. Die Lieferung von 150.000 Drohnen soll die ukrainischen Streitkräfte stärken und die Verteidigungsfähigkeit des Landes verbessern.

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Reaktionen und Ausblick

Die Ankündigung stößt auf geteilte Reaktionen. Während die Ukraine und ihre Verbündeten die Maßnahme begrüßen, kritisiert Russland die Nutzung seiner eingefrorenen Gelder. Experten sehen darin einen Präzedenzfall für die Finanzierung von Verteidigungshilfe. Der Newsblog der Funke Mediengruppe wird weiterhin über die Entwicklungen berichten.

Von Philipp Luther und Paulina Cwiartka. Stand: 18.06.2026, 15:59 Uhr. Quellen: dpa, AFP, epd, KNA.

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