Ukraine bereitet Putin vier große Probleme: Krim unter Druck
Ukraine: Vier Probleme für Putin – Krim unter Druck

Seit Jahren verteidigt die Ukraine ihr Land gegen die russische Armee. Nun zahlen sich eigene Drohnen und Raketen immer deutlicher aus. Gleich an vier entscheidenden Stellen gerät Russlands Kriegsführung ins Wanken.

Die vier Problemfronten für Moskau

Nach Angaben ukrainischer Militärexperten bereitet die ukrainische Armee Präsident Wladimir Putin gleich mehrere Schwierigkeiten. Besonders brenzlig wird es auf der Krim, die für Russland gleich doppelt problematisch ist: Zum einen als militärischer Stützpunkt, zum anderen als Symbol für die Annexion von 2014.

Die Ukraine setzt vermehrt auf eigene Drohnen und Raketen mit größerer Reichweite. Laut dem ukrainischen Generalstab wurden in den letzten Wochen mindestens 15 russische Militärziele auf der Krim getroffen, darunter ein Munitionsdepot und ein Radar-System.

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Krim: Doppelter Druck für Putin

Die Halbinsel Krim ist für Russland von strategischer Bedeutung. Von dort aus kontrolliert Moskau das Schwarze Meer und unterstützt die Invasion in der Südukraine. Doch die ukrainischen Angriffe zwingen die russische Flotte, sich zurückzuziehen. „Die Krim wird für Putin zunehmend zur Belastung“, so ein Militäranalyst gegenüber der Nachrichtenagentur.

Gleichzeitig wächst der Druck an der Frontlinie im Osten. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei Bachmut und Awdijiwka Gegenoffensiven gestartet und konnten einige Gebiete zurückerobern. „Wir sehen, dass der Feind an mehreren Stellen gleichzeitig kämpfen muss“, sagte ein ukrainischer Oberst.

Drohnen und Raketen als Gamechanger

Die Ukraine hat ihre Produktion von Drohnen und Raketen massiv gesteigert. Nach offiziellen Angaben werden monatlich über 200 Drohnen und mehrere Dutzend Raketen hergestellt. Diese werden gezielt gegen russische Logistikzentren, Kommandoposten und Luftabwehrsysteme eingesetzt.

Ein weiteres Problem für Russland ist die zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Die hohen Verluste und die wirtschaftlichen Sanktionen belasten die Stimmung im Land. „Putin steht unter Druck, aber er wird nicht nachgeben“, so ein Russland-Experte.

Die ukrainische Führung zeigt sich zuversichtlich. Präsident Selenskyj erklärte: „Wir werden unsere Gebiete befreien, Schritt für Schritt.“ Der Krieg scheint in eine neue Phase zu treten, in der die Ukraine die Initiative übernimmt.

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