Nach den Midterms beginnt das Sortieren, wer nach Joe Biden und Kamala Harris die US-Demokraten anführen kann. Erste Namen machen bereits die Runde. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gilt als offensichtlicher Frontmann der Demokraten für die Wahl 2028. Doch auch andere Politiker wie Verkehrsminister Pete Buttigieg und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez werden als mögliche Kandidaten gehandelt.
Newsom: Der erfahrene Gouverneur aus Kalifornien
Gavin Newsom, der seit 2019 Gouverneur von Kalifornien ist, hat sich als scharfer Kritiker von Donald Trump profiliert. Er verfügt über landesweite Bekanntheit und ein großes Spendenetzwerk. Allerdings könnte seine Verbindung zu progressiven Positionen in einem allgemeinen Wahlkampf problematisch sein.
Buttigieg: Der junge Verkehrsminister mit militärischer Erfahrung
Pete Buttigieg, der 2020 selbst für die Präsidentschaftskandidatur antrat, hat als Verkehrsminister unter Biden Erfahrung in der Bundesregierung gesammelt. Seine militärische Vergangenheit und sein gemäßigtes Auftreten könnten ihn für unabhängige Wähler attraktiv machen.
Ocasio-Cortez: Die progressive Stimme
Alexandria Ocasio-Cortez, bekannt für ihre progressiven Positionen wie den Green New Deal, mobilisiert vor allem junge Wähler. Ihre Kandidatur könnte die Partei nach links rücken, aber auch Spaltungen innerhalb der Demokraten vertiefen.
Laut einer Umfrage des Pew Research Center vom Juni 2026 sehen 38 Prozent der Demokraten Newsom als ihren Favoriten, gefolgt von Buttigieg mit 22 Prozent und Ocasio-Cortez mit 18 Prozent. „Die Partei steht vor einer Richtungsentscheidung“, kommentierte der politische Analyst John Smith von der Brookings Institution.
Die endgültige Entscheidung wird erst im Laufe des Jahres 2027 fallen, wenn die Vorwahlen beginnen. Bis dahin werden die Kandidaten ihre Botschaften schärfen und um Unterstützung werben.



