Nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgt eine Kolumne von Markus Feldenkirchen für Aufsehen. Der Autor zieht überraschende Parallelen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestrainer Julian Nagelsmann. Beide einten demnach ein fehlender Matchplan und eine ausgeprägte Beratungsresistenz.
Parallelen zwischen Kanzler und Trainer
Feldenkirchen beschreibt in seiner Analyse, wie Merz und Nagelsmann trotz unterschiedlicher Aufgabenbereiche ähnliche Schwächen aufwiesen. „Der Kanzler agiert oft ohne klares strategisches Konzept, ähnlich wie der Bundestrainer, der in entscheidenden Spielen keine überzeugende Taktik fand“, schreibt der Kolumnist. Beide hätten zudem dazu geneigt, Ratschläge von Experten zu ignorieren.
Reaktionen auf die Kolumne
Die Kolumne, veröffentlicht am 2. Juli 2026, löste gemischte Reaktionen aus. Während einige Leser die Analogie als treffend empfanden, kritisierten andere den Vergleich als unangebracht. Ein Sprecher des Bundeskanzleramts wollte sich nicht zu dem Artikel äußern. Der DFB betonte, dass Nagelsmann voll hinter seinem Team stehe und die Kritik nicht teile.
Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung
Die Debatte zeigt, wie sehr sportliche und politische Führungsstile in der Öffentlichkeit miteinander verglichen werden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sehen 62 Prozent der Befragten Parallelen zwischen der Arbeit von Kanzler und Trainer. Die Kolumne von Feldenkirchen hat diese Diskussion neu entfacht.



