Der Bund muss einem Maskenhändler fast 350 Millionen Euro zahlen. Das geht aus einem aktuellen Gerichtsurteil hervor. Für bestellte Coronamasken muss der Bund nun Nachzahlungen in Millionenhöhe leisten. Der Fall zeigt, wie ihm die Zinsen davonlaufen.
Hintergrund des Urteils
Das Urteil betrifft die Beschaffung von Coronamasken während der Pandemie. Der Bund hatte damals große Mengen an Masken bestellt, um die Versorgung sicherzustellen. Ein Händler klagte auf Nachzahlung, da er der Meinung war, der Bund habe zu wenig gezahlt.
Die Höhe der Zahlung
Das Gericht gab dem Händler recht und verurteilte den Bund zur Zahlung von fast 350 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus dem Kaufpreis und aufgelaufenen Zinsen zusammen. Die Zinsuhr tickte seit der Lieferung der Masken.
Reaktionen auf das Urteil
Das Bundesgesundheitsministerium, das unter anderem von Ex-Minister Spahn geführt wurde, steht nun vor einer hohen finanziellen Belastung. Kritiker bemängeln die schlechte Vertragsgestaltung und die langwierigen Verhandlungen.
Auswirkungen auf den Bundeshaushalt
Die Zahlung belastet den Bundeshaushalt zusätzlich. Experten fordern eine bessere Vorbereitung für künftige Krisen. Die Maskenbeschaffung während der Pandemie bleibt ein kostspieliges Lehrstück.



