Kaffee-Gräfin feiert fulminantes Comeback: Stephanie von Pfuel ist neue Bürgermeisterin von Tüßling
Kaffee-Gräfin: Stephanie von Pfuel ist neue Bürgermeisterin

Kaffee-Gräfin feiert fulminantes Comeback: Stephanie von Pfuel ist neue Bürgermeisterin von Tüßling

In einem beeindruckenden politischen Comeback hat Stephanie von Pfuel, weithin bekannt als Kaffee-Gräfin, erneut das Amt der Ersten Bürgermeisterin der oberbayerischen Marktgemeinde Tüßling übernommen. Die parteilose Kandidatin, die auf der Liste der CSU antrat, setzte sich bereits im ersten Wahlgang mit einem deutlichen Vorsprung durch und kehrt damit nach einer sechsjährigen Pause in ihre frühere Position zurück.

Überwältigender Wahlsieg mit 60,4 Prozent der Stimmen

Die Wahl am 9. März 2026 brachte ein klares Ergebnis: Stephanie von Pfuel erhielt 60,4 Prozent der Stimmen und distanzierte damit ihre Mitbewerber deutlich. Alexandra Ludwig von der Bürgerliste/Freie Wähler Tüßling kam auf 29,4 Prozent, während Frank Tepin von der Tüßlinger Liste 10,2 Prozent erreichte. Dieser fulminante Erfolg wurde am Wahlabend ausgiebig gefeiert. „Natürlich haben wir am Sonntagabend gemeinsam angestoßen. Bis 3 Uhr haben wir gefeiert“, verriet die frisch gewählte Bürgermeisterin im Gespräch mit der AZ.

Von Pfuel zeigt sich überrascht und dankbar

Im Interview zeigte sich Stephanie von Pfuel überwältigt von dem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. „Mit so einem deutlichen Wahlsieg habe ich nicht gerechnet. Ich freue mich einfach nur wahnsinnig über das große Vertrauen, das mir die Bürgerinnen und Bürger schenkten“, erklärte sie. Die 64-jährige Schlossherrin, die bereits von 2014 bis 2020 als Bürgermeisterin amtierte, erlangte deutschlandweite Bekanntheit durch eine TV-Werbung im Jahr 2002, die ihr den Spitznamen Kaffee-Gräfin einbrachte. Seitdem nutzt sie die Aufmerksamkeit als erfolgreiche Geschäftsfrau.

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Ursprünglich war keine Rückkehr in die Politik geplant

Interessanterweise war eine politische Rückkehr ursprünglich nicht vorgesehen. „Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr in die Politik“, gestand von Pfuel. Erst nach Turbulenzen im Rathaus, einschließlich des Rücktritts des vorherigen Bürgermeisters und der Bildung neuer Parteilisten, entschied sie sich kurzfristig zur Kandidatur. „Aber nach dem Rücktritt des Bürgermeisters und neuen Parteilisten entstand eine neue Situation. Dies wollte ich verhindern. Daher habe ich mich kurz vor Weihnachten entschlossen, für die CSU zu kandidieren. Ich bin aber kein Partei-Mitglied“, fügte sie hinzu.

Amtsantritt erfolgt sofort nach der Wahl

Für Stephanie von Pfuel beginnt die Arbeit praktisch unmittelbar nach der Wahl. „Jetzt beginnt die Arbeit. Meine erste Sitzung habe ich bereits am Montag. Ich bin quasi ab sofort Bürgermeisterin von Tüßling und werde am Donnerstag vereidigt“, kündigte sie an. Damit kehrt eine bekannte Persönlichkeit in die Kommunalpolitik zurück, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Bekanntheitsgrad neue Impulse für die Marktgemeinde setzen will.

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