JU-Chef Winkel fordert Steuerreform mit 20 Milliarden Euro Volumen
JU-Chef Winkel: Steuerreform über 20 Milliarden Euro nötig

Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU), hat die Bundesregierung zu einer umfassenden Steuerreform aufgefordert. „Es bringt wenig, eine Steuerreform zu verabschieden, die man im Portemonnaie kaum spürt, um die es aber vorher eine große politische Schlacht gibt“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Magazin „Stern“. Die Zeit der Formelkompromisse sei vorbei. „Deshalb sollte das Volumen deutlich über 20 Milliarden Euro liegen“, forderte der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU.

Keine rote Linie bei der Steuerreform

Winkel betonte, er wolle keine rote Linie bei der Steuerreform ziehen. „Ich bin generell nicht dogmatisch“, erklärte er. „Die Rentenkommission hat gerade gezeigt, was möglich ist, wenn Leute aus ihren parteipolitischen Schützengräben herauskommen. Daran sollten wir uns auch bei der Einkommensteuerreform ein Beispiel nehmen.“

Streichung von Subventionen gefordert

Gleichzeitig forderte Winkel die Streichung von Subventionen. „Wir bevorzugen am besten gar keine Branche und schaffen für alle die gleichen Ausgangsvoraussetzungen“, schlug der JU-Chef vor. Dies solle die Grundlage für eine nachhaltige und gerechte Steuerpolitik bilden.

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Die schwarz-rote Koalition plant eigentlich, kleine und mittlere Einkommensbezieher zu entlasten. Winkel jedoch hält einen größeren Wurf für notwendig, um spürbare Effekte zu erzielen. Die Debatte über die Steuerreform wird in den kommenden Wochen im Bundestag fortgesetzt.

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