INSA-Sonntagstrend: SPD stürzt auf 12 Prozent ab – historischer Tiefstand
SPD stürzt auf 12 Prozent ab – historischer Tiefstand

Die SPD befindet sich im freien Fall: Im aktuellen INSA-Sonntagstrend für BILD verlieren die Sozialdemokraten einen weiteren Prozentpunkt und stürzen auf nur noch 12 Prozent ab. Damit liegen sie hinter den Grünen (13 Prozent) und weit hinter der AfD, die mit 29 Prozent weiterhin stärkste Kraft ist. Die Union kommt auf 22 Prozent, die Linke auf 10 Prozent.

Historischer Absturz seit der Bundestagswahl

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2025, bei der die SPD mit 16,4 Prozent bereits ihr historisch schlechtestes Ergebnis erzielte, hat die Partei nun mehr als vier Prozentpunkte verloren. Besonders bemerkenswert: CDU/CSU und SPD kommen gemeinsam nur noch auf 34 Prozent – so viel erreichte die SPD bei der Bundestagswahl 2005 unter Kanzler Gerhard Schröder allein. Seit der Bundestagswahl 2025 hat die schwarz-rote Koalition von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) fast jeden vierten Wähler verloren.

Düstere Regierungsoptionen

Die Umfrage zeigt auch für mögliche Regierungsbündnisse ein trübes Bild. Rot-Grün-Rot käme nur auf 35 Prozent und hätte keine Mehrheit. Eine Kenia-Koalition aus Union, Grünen und SPD erreicht 47 Prozent – ausreichend für eine parlamentarische Mehrheit. Rein rechnerisch hätten auch AfD und Union mit 51 Prozent eine Mehrheit, doch der Brandmauer-Beschluss von CDU/CSU schließt eine Zusammenarbeit mit der Rechtsaußenpartei aus.

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14 Prozent der Stimmen entfallen auf Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Dadurch sinkt die für eine Mehrheit nötige Stimmenzahl auf über 43 Prozent. „Die SPD erlebt einen dramatischen Vertrauensverlust“, kommentierte ein INSA-Sprecher. Die nächste Bundestagswahl steht regulär 2029 an.

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