Brandenburger Verbände fordern 500-Millionen-Fonds für Klimaschutz
Brandenburger Verbände fordern 500-Millionen-Fonds für Klima

Weckruf für den Klimaschutz in Brandenburg

In der brandenburgischen Politik ist es um das Thema Klimaschutz ruhig geworden, seitdem die Grünen und die Linke nicht mehr im Landtag vertreten sind. Umweltverbände schlagen nun Alarm und warnen vor den teuren Folgen mangelnder Klimaanpassung für das Land.

Allianz der Verbände fordert Investitionen

Eine breite Allianz von Umwelt- und Verkehrsverbänden hat die brandenburgische SPD-CDU-Regierung aufgefordert, trotz drohender Milliarden-Einschnitte im Landeshaushalt nicht beim Klimaschutz zu sparen. Die Verbände kritisieren, dass Gegenstrategien zur Anpassung an den Klimawandel weiterhin vernachlässigt werden.

Konkret fordern die Organisationen die Einrichtung eines 500-Millionen-Euro-Fonds, der speziell für Klimaschutzmaßnahmen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels verwendet werden soll. Ohne solche Investitionen drohten dem Land langfristig deutlich höhere Kosten, etwa durch Extremwetterereignisse oder Ernteausfälle.

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Appell an die Landesregierung

Die Verbände appellieren an die Landesregierung, den Klimaschutz wieder stärker in den Fokus zu rücken und die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Sie betonen, dass es sich hierbei nicht um freiwillige Ausgaben handle, sondern um eine Investition in die Zukunftsfähigkeit Brandenburgs.

Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Landeshaushalt unter Druck steht. Die Regierung muss Einsparungen vornehmen, doch die Verbände warnen davor, ausgerechnet beim Klimaschutz den Rotstift anzusetzen. Sie verweisen auf die Dringlichkeit von Maßnahmen wie dem Ausbau erneuerbarer Energien, der Förderung nachhaltiger Mobilität und der Anpassung der Landwirtschaft an veränderte klimatische Bedingungen.

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