Vor dem ersten WM-Viertelfinale der norwegischen Geschichte kämpft die Mannschaft von Star-Stürmer Erling Haaland mit einer Krankheitswelle. Nationaltrainer Stale Solbakken bestätigte gegenüber der norwegischen Tageszeitung „Dagbladet“, dass es im Team „immer wieder vereinzelt Husten und Keuchen“ gebe. Als mögliche Ursache nannte er die zahlreichen Reisen während des Turniers.
Reisestrapazen als Auslöser?
Die norwegische Nationalmannschaft hat seit Turnierbeginn enorme Reisestrecken zurückgelegt. Die Spiele führten das Team nach Boston, New Jersey, erneut Boston, Dallas und wieder New Jersey. Für das Viertelfinale am Samstag, 11. Juli, um 23 Uhr (Magenta TV) gegen England geht es nun nach Miami. Solbakken vermutet, dass die vielen Flüge und die damit verbundenen Klimawechsel die Anfälligkeit für Infekte erhöht haben.
Krankheitsfälle von Beginn an
Die Probleme begleiten die Norweger seit dem Turnierstart. Beim Auftaktspiel fehlte Crystal-Palace-Stürmer Jørgen Strand Larsen wegen Fieber. Nach der 1:4-Niederlage im dritten Gruppenspiel gegen Frankreich hustete Solbakken selbst heftig auf der Pressekonferenz. Im Achtelfinale gegen Brasilien (2:1) musste Verteidiger Marcus Holmgren Pedersen mit Fieber, Husten und Halskratzen passen. Trotz der Ausfälle gelang der historische Einzug ins Viertelfinale.
Haaland als Hoffnungsträger
Star-Stürmer Erling Haaland (25) hatte mit zwei Toren im Achtelfinale gegen Brasilien maßgeblichen Anteil am Erfolg. Mit insgesamt sieben Treffern gehört der City-Angreifer zu den Top-Torschützen des Turniers. Die Mannschaft hofft nun, dass die Krankheitswelle bis zum Spiel gegen England abklingt. „England ist ein sehr starker Gegner“, warnte Solbakken. Die verbleibenden Tage will das Team nutzen, um alle Spieler fit zu bekommen.



