Jesse Jackson: Ein Leben als Bürgerrechtsikone und Wegbereiter für Barack Obama
Jesse Jackson: Bürgerrechtsikone und Wegbereiter für Obama

Jesse Jackson: Ein Leben im Spiegel der modernen US-Geschichte

Jesse Jackson, der legendäre Bürgerrechtsaktivist, verstarb am 17. Februar 2026. Sein langes und bewegtes Leben spiegelt die Entwicklung der modernen USA wider. Er war ein enger Vertrauter von Martin Luther King, träumte lange vor Barack Obama davon, Präsident zu werden, und weinte schließlich vor Freude, als Obama dieses Ziel erreichte. Jackson beteiligte sich an unzähligen Kampagnen, wie der "Operation PUSH" in Chicago 1981, die für "People United to Save Humanity" stand.

Von Martin Luther King bis Barack Obama: Eine historische Reise

In den 1960er Jahren trat Jackson an der Seite von Martin Luther King und anderen Größen der Bürgerrechtsbewegung auf die Bühne. Trotz regelmäßiger Kritik machte King ihn zu einem Vertrauten. Jackson prägte mit seinen leidenschaftlichen Reden als afroamerikanischer Baptistenprediger und politischer Aktivist über Jahrzehnte hinweg die Bewegung. Die "New York Times" bezeichnete ihn als die einflussreichste schwarze Persönlichkeit der USA in den Jahren zwischen King und Obama.

Sein politischer Traum, selbst Präsident zu werden, erfüllte sich nicht, obwohl er 1988 zum zweiten Mal bei der Präsidentschaftswahl kandidierte. Stattdessen war es Barack Obama, der 2008 als erster afroamerikanischer Präsident gewählt wurde. Jackson stand in Chicago in der Menge und weinte mit vor Freude rot gewordenen Augen. Er traf auch andere bedeutende Persönlichkeiten, darunter Donald Trump, Muhammad Ali bei Boxkämpfen, und konservative Präsidenten wie George Bush.

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Internationale Präsenz und späte Jahre

Jackson reiste als Vertreter der Bürgerrechtsbewegung weltweit, besuchte Israel 1979 und stand 1983 am Mariannenplatz an der Berliner Mauer. Geboren am 8. Oktober 1941 in Greenville, South Carolina, unter widrigen Umständen, erhielt er zahllose Auszeichnungen, die er in seinem Chicagoer Büro stolz präsentierte. Im Juli 2025 war er, bereits von Krankheit gezeichnet, bei einem Kongress schwarzer Juristinnen und Juristen in Chicago zu sehen.

2025 wurde Jackson mit der Diagnose Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP), einer schweren degenerativen Nervenerkrankung, in eine Klinik eingeliefert. Bereits 2017 hatte er eine Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht. Im Gedächtnis bleibt er jedoch als Schlüsselfigur einer historischen Bewegung, wie auf Fotos von 1968 in Memphis, Tennessee, nach der Ermordung von Martin Luther King.

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