In seiner neuesten Kolumne „Berliner Schnauze“ stellt sich Kasupke die Frage, wann endlich die Attentäter gefasst werden, die für den großen Stromausfall in Berlin verantwortlich sind. Er kommentiert die Diskussionen um Telefonate und Tennisbälle des Regierenden Bürgermeisters und hält diese für nebensächlich. „Mir is det ziemlich wurscht, ob und wann der telefoniert oda Tennis jespielt hat. Der Strom wäre ooch nich schnella wieda da jewesen, selbst wenna bei uns vor der Türe jestanden hätte“, so Kasupke.
Stand der Ermittlungen unklar
Der Kolumnist fordert mehr Informationen über den Fortgang der Ermittlungen gegen die Täter. Er fragt sich, ob die Behörden die Attentäter überhaupt finden werden oder ob man erst beim nächsten Anschlag wieder von ihnen hört. „Mich würde viel mehr interessiern, wat denn mit den Attentätan is, die den Stromausfall vaursacht ham“, schreibt Kasupke und appelliert an die Verantwortlichen, die Öffentlichkeit besser zu informieren.
Kritik an der Informationspolitik
Kasupke übt auch Kritik an der Kommunikation des Regierenden Bürgermeisters. Er meint, dass eine ehrliche und direkte Informationspolitik von Anfang an viel Ärger hätte vermeiden können. „Hätta man bessa jleich die Wahrheit jesacht, hätta sich ne Menge Ärja erspart“, so der Kolumnist. Er fordert mehr Transparenz und weniger Ablenkungsmanöver in der Debatte um den Stromausfall.



