Das Brandenburger Tor in Berlin erstrahlte am Europatag, dem 9. Mai, in den Farben der Europäischen Union. Von Sonnenuntergang bis Mitternacht wurde das historische Wahrzeichen in blauem Licht getaucht, wie die Senatskanzlei zuvor mitgeteilt hatte. Zusätzlich zierten die EU-Flagge und der Schriftzug „In Vielfalt geeint“ das Tor.
Feier der europäischen Einigung
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) betonte die Bedeutung der Aktion: „Mit der Anstrahlung des Brandenburger Tors am Europatag feiern wir die Europäische Einigung.“ Die Beleuchtung war Teil der offiziellen Feierlichkeiten zum Europatag, der jährlich am 9. Mai begangen wird.
Historischer Hintergrund des Europatags
Der Europatag erinnert an die historische Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950. In dieser Rede schlug er die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vor, die als Vorläuferin der heutigen Europäischen Union gilt. Die EGKS legte den Grundstein für eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit in Europa, die über Jahrzehnte zur EU führte.
Das Brandenburger Tor, eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands, diente als symbolträchtige Kulisse für die Feierlichkeiten. Die Aktion unterstrich die Verbundenheit Berlins und Deutschlands mit der Europäischen Union und ihren Werten der Einheit und Vielfalt.



